Frau fotografiert Freundin bei Marathon: Als sie das Bild später ansieht, stockt ihr der Atem

Oahu (Hawaii) - Eine Frau aus Colorado nahm an einem schwierigen Marathon auf Hawaii teil. Was sie nicht ahnte: Sie ist dabei offenbar ohne ihr Wissen um ihr Leben gerannt ...

Bei dem Marathon auf der Vulkan-Insel müssen sich die Teilnehmer durch den Regenwald von Honolulu kämpfen.
Bei dem Marathon auf der Vulkan-Insel müssen sich die Teilnehmer durch den Regenwald von Honolulu kämpfen.  © Screenshot/X/@esmeneuquen

Kay Borleis liebt es laufen zu gehen. Seit sie 14 Jahre alt ist, sucht sie immer wieder neue Herausforderungen, um ihre Grenzen auszutesten. Nachdem sich die Frau aus dem US-Bundesstaat auf Ultramarathons spezialisiert hatte, dauerte es nicht lange, bis ein besonderer Lauf sie nach Hawaii lockte: der "HURT100".

Ein äußerst schwieriger Marathon, bei dem die Teilnehmer fünfmal eine Runde von rund 32 Kilometern durch den Regenwald von Honolulu zurücklegen müssen, bis sie die 100-Meilen-(ca. 161 Kilometer)-Marke knacken.

Im Januar 2019 wagte sich auch Kay Borleis an diese Strecke heran, die sie auf ihrem Blog also besonders "brutal" beschreibt. Die Läuferin musste sich über zahlreiche Hindernisse wie dicke schlammverkrustete Wurzeln, Bäche, Klippe und Steigungen kämpfen.

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Während das Rennen für die US-Amerikanerin zunächst völlig reibungslos abzulaufen schien, verletzte sie sich ausgerechnet in der letzten Runde des "HURT100" am Fuß und musste sich geschlagen geben. Zuvor musste Borleis noch nie einen Marathon abbrechen.

Dunkle Gestalt im Regenwald

US-Amerikanerin Kay Borleis soll bei einem Marathon auf Hawaii einem Geist begegnet sein. Davon zeugen die Fotos ihrer Laufpartnerin.
US-Amerikanerin Kay Borleis soll bei einem Marathon auf Hawaii einem Geist begegnet sein. Davon zeugen die Fotos ihrer Laufpartnerin.  © Bildmontage/Screenshot/Facebook/Innocent Tino

Doch der ärgerliche Vorfall sollte nicht die einzige prägende Erinnerung an jenen Tag sein.

Als Kay und ihre Laufpartnerin namens Cassie wieder nach Hause zurückkehrten, schickten sie ihren Familien Foto von ihrem Lauf. Kurz darauf erhielt Cassie eine aufgeregte Nachricht von ihrer Mutter, die etwas auf einem der Bilder entdeckt hatte.

Und tatsächlich: Auf einem der Marathon-Fotos, die Cassie geschossen hatte, sieht man eine mysteriöse Gestalt im Regenwald stehen - nur wenige Meter von der ahnungslosen Läuferin Kay entfernt. Auf ihrem Blog beschreibt die Sportlerin die Erscheinung laut New York Post als "eine dunkle Gestalt in einem Umhang", welche sich an ihr vorbeibewegt haben soll.

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Davon zeugen zumindest die Live-Fotos von Cassie, die den Moment zeigen sollen, als Kay entlang eines Dschungelpfades rennt und die Kreatur plötzlich auftaucht und an ihr vorbeigeht.

Legende erzählt Geschichte über Geist

Die US-Amerikanerin denkt darüber nach, erneut nach Hawaii zu reisen.
Die US-Amerikanerin denkt darüber nach, erneut nach Hawaii zu reisen.  © Screenshot/Facebook/Kay Borleis

Wären da nicht die gruseligen Bilder, hätten Kay und ihre Freundin nie von der Gestalt erfahren. Denn beide Frauen können sich nicht daran erinnern, irgendwen an jenem Streckenabschnitt gesehen zu haben. "Daher waren und sind wir immer noch davon überzeugt, dass niemand dort war", erklärt die US-Amerikanerin auf ihrem Blog.

Als sich Kay nach der Entdeckung über die Gegend informierte, stieß sie auf eine beunruhigende Legende, die besagt, dass in jenem Gebiet der Geist eines verstorbenen hawaiianischen Krieger namens "Nightmarchers" herumtreiben soll.

Die Überlieferungen weisen darauf hin, dass, wenn man auf die Gestalt trifft, sich nackt ausziehen und sich mit dem Gesicht nach unten auf den Boden legen soll. Derjenige, der den Geist direkt ansieht, ist dem Tod geweiht - so die Legende.

Läuferin Kay Borleis ist laut eigener Aussage erleichtert, dass sie die Kreatur erst auf einem der Bilder entdeckte und dem tödlichen Fluch so offenbar entgangen ist.

Im Netz gingen die Bilder nach ihrer Veröffentlichung natürlich direkt viral. Während einige User der US-Amerikanerin vorwerfen, die Foto nachträglich bearbeitet zu haben, glauben andere, dass es sich bei dem angeblichen Geist nur um einen Obdachlosen handeln würde.

Was es auch immer war - die beiden Freundinnen haben ziemlich gute Beweise, dass sie tatsächlich auf jene Gestalt getroffen sind. Kay und Cassie planen sogar noch einmal den "HURT100" zu absolvieren und dabei eventuell erneut auf den Geist zu treffen.

Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/Facebook/Innocent Tino

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