USA - Eine unerklärliche Abfolge von Todesfällen versetzt die USA in Sorge. Betroffen sind elf hochrangige Wissenschaftler und Akademiker.
Ist es nur ein Zufall oder gibt es doch einen größeren Zusammenhang? Seit 2022 sind in den USA elf angesehene Forscher verschwunden oder ums Leben gekommen.
Das Muster ist auffällig: Viele der Betroffenen verschwanden spurlos und ließen wichtige Gegenstände wie Telefone, Geldbörsen und Schlüssel zu Hause zurück.
Bei den Personen handelt es sich um Mitarbeiter aus dem Bereich der nationalen Sicherheit. Viele waren in Forschungen zur Luft- und Raumfahrt, im Bereich der Nukleartechnologie oder gar in Ufo-Geheimnisse eingebunden, wie Fox News und weitere US-Medien berichten.
Die Anti-Schwerkraft-Forscherin Amy Eskridge (†34) gilt als der erste bekannte Fall: Die junge Frau soll sich im Juni 2022 mit einem Kopfschuss das Leben genommen haben. Zuvor sagte sie jedoch, sie sei von Unbekannten eingeschüchtert worden, und warnte: "Mein Leben ist in Gefahr!"
Michael David Hicks (†59), ein NASA-Wissenschaftler, der für seine Arbeiten zu Asteroiden und Kometen bekannt war, starb im Juli 2023. Sein Kollege Frank Werner Maiwald (†61) starb ein Jahr später. Zu den potenziellen Opfern gehört auch der Pharmaforscher Jason R. Thomas (†46), der bei Novartis an Krebsbehandlungen arbeitete und im März 2025 tot aus dem Lake Quannapowitt in Massachusetts geborgen wurde.
Zuletzt verschwand im Februar 2026 der pensionierte General William Neil McCasland (68). Der frühere Leiter des Air Force Research Laboratory ließ sich nach einer Wanderung in New Mexico nicht mehr blicken.
Rätsel über elf tote und vermisste US-Forscher
Auch die US-Regierung wurde inzwischen auf die mysteriösen Fälle aufmerksam. Laut New York Post konnten die Behörden zwar bislang noch keinen Zusammenhang herstellen, jedoch kündigte die Trump-Administration am Donnerstag an, sich nun verstärkt mit den Todes- und Vermisstenfällen beschäftigen zu wollen.
"Das Weiße Haus arbeitet aktiv mit allen zuständigen Behörden und dem FBI zusammen, um alle Fälle gemeinsam umfassend zu prüfen und mögliche Gemeinsamkeiten zu ermitteln", erklärte Pressesprecherin Karoline Leavitt (28) am Freitag auf X.