Obwohl in ihrem Abschiedsbrief "Er tat es" stand, wird Tod von Frau als Suizid gewertet: 11,5 Jahre später der Twist!

Caste Hill (Australien) - Dass sie sich wirklich das Leben genommen hat, haben ihre Eltern nie geglaubt!

Im australischen Crime-Format 7News Spotlight werden mehrere Fotos und Videos gezeigt, in denen Nadine Haag zu sehen ist.
Im australischen Crime-Format 7News Spotlight werden mehrere Fotos und Videos gezeigt, in denen Nadine Haag zu sehen ist.  © Instagram/Screenshot/7newsspotlight

Nadine Haag (†33) wurde am 4. Dezember 2009 in der Badewanne ihrer Wohnung im australischen Caste Hill tot aufgefunden.

Da Polizisten in der Nähe einen handgeschriebenen Abschiedsbrief fanden, der eindeutig die Handschrift der Toten trug, kamen sie zu dem Schluss, dass sie es mit einem Selbstmord zu tun hatten.

Haags Familie akzeptierte die Schlussfolgerung der Beamten nie. Sie sind bis heute der Meinung, dass die Mutter eines damals zwei Jahre alten Kindes den Abschiedsbrief unter Zwang geschrieben hat.

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In dem Brief heißt es unter anderem: "(…) höre nie auf zu lieben, höre nie auf zu leben, höre nie auf (…) Ich liebe euch alle." Besonders gruselig: Auf dem Zettel steht sogar die Zeile: "Er hat es getan".

Im Jahr 2013, nachdem ihre Familie seit Jahren um eine erneute Untersuchung des Falls gekämpft hatte, hob ein Gerichtsmediziner den Selbstmordbefund tatsächlich auf.

Der Experte ließ die Todesursache stattdessen offen. Die Familie stand danach noch immer ohne Antworten da, berichtet das australische Crime-Format 7News Spotlight.

Forensiker glaubt an Inszenierung

Um den Fall endlich aufzuklären, wurde der Tatortexperte und Forensiker Scott Roder hinzugezogen.

Der Profi brauchte nicht lange, um Unstimmigkeiten zu entdecken. "Die Blutmenge, die am Tatort dokumentiert wurde, war winzig", sagte Roder gegenüber 7News Spotlight. Die damaligen Ermittler hätten im Falle eines Selbstmords viel mehr Blut finden müssen.

Der Forensiker glaubt nach einer intensiven Analyse des Tatorts, dass Nadine Haag in Wahrheit angegriffen, der Suizid dann "inszeniert" wurde.

Haag und ihr ehemaliger Partner waren kurz vor ihrem Tod in einen chaotischen Sorgerechtsstreit um ihr zweijähriges Kind verstrickt. Ein Kleid, das Haag am Tag ihres Todes getragen hatte, wurde nie gefunden. Handtücher und Steakmesser aus ihrem Haus fehlten.

Bis heute bestreitet Haags damaliger Partner etwas mit ihrem Tod zu tun zu haben. Die Polizei konnte dem Mann in der Tat nie nachweisen, sich am betreffenden Tag in der Nähe des Hauses aufgehalten zu haben.

Doch laut Scott Roder habe der ehemalige Partner gelogen, als er behauptet hatte, den ganzen Tag zu Hause gewesen zu sein.

Bleibt zu hoffen, dass der mysteriöse Fall doch noch aufgeklärt werden kann.

Titelfoto: Instagram/Screenshot/7newsspotlight

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