DNA-Abgleich bringt traurige Gewissheit: Vermisster Feuerwehrmann (22) ist fünftes Hochwasser-Opfer

Von Ulf Vogler

Dillingen - Ein DNA-Gutachten bringt nach fast zwei Jahren traurige Gewissheit für die Familie eines vermissten Feuerwehrmanns: Er ist das fünfte Todesopfer der Hochwasserkatastrophe von 2024.

Die Hochwasserkatastrophe 2024 forderte fünf Todesopfer. (Archivfoto)
Die Hochwasserkatastrophe 2024 forderte fünf Todesopfer. (Archivfoto)  © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Eine Feuerwehrhose mit sterblichen Überresten ist einem 22 Jahre alten Feuerwehrmann zugeordnet worden, der seit der Hochwasserkatastrophe 2024 als verschwunden galt.

Wie die Polizei berichtete, konnten Rechtsmediziner aus Ulm mit einem DNA-Gutachten die Identität des Todesopfers bestätigen.

Damit haben die Angehörigen nach beinahe zwei Jahren Gewissheit, dass der junge Feuerwehrmann aus Offingen in den Fluten umkam. Er ist das fünfte Todesopfer des damaligen Hochwassers in Bayern.

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Die Hose mit den sterblichen Überresten war am 4. März bei Vermessungsarbeiten an der Donau zwischen Dillingen und Steinheim entdeckt worden.

Am vergangenen Dienstag wurde dann die Umgebung der Fundstelle von Polizeitauchern und anderen Einsatzkräften abgesucht.

Weder im Wasser noch im Uferbereich seien dabei weitere Spuren des 22-Jährigen gefunden worden, teilte die Polizei mit.

Feuerwehrmann verunglückte mit einem Boot

Am 2. Juni 2024 war der Feuerwehrmann während der Überflutungen bei Offingen im Landkreis Günzburg mit einem Boot verunglückt.

Das mit fünf Einsatzkräften besetzte Boot der DLRG-Wasserrettung war bei starker Strömung gekentert. Die anderen vier Insassen konnten sich an Land retten, der 22-Jährige blieb vermisst.

Titelfoto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa (Archivfoto)

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