Hamburger stirbt durch Lawine in Kanada: Traditionsunternehmen trauert um langjährigen CEO

Hamburg/Selkirk (Kanada) - Die OTTO DÖRNER Gruppe trauert um Enno Simonis (†58)! Der langjährige CEO starb am vergangenen Donnerstag bei einem Lawinenunglück in Kanada.

Enno Simonis (†58) starb bei einem Lawinenunglück in Kanada.  © Linkedin/OTTO DÖRNER Gruppe

Wie das Unternehmen mitteilte, sei Simonis infolge eines tragischen Skiunfalls verstorben. Der Geschäftsführer hat seit mehr als drei Jahrzehnten die Entwicklung der OTTO DÖRNER Gruppe entscheidend geprägt.

"Vergangene Woche haben wir nicht nur unseren CEO, sondern einen außergewöhnlichen Menschen und Freund verloren. Ennos Engagement, seine Klarheit und seine Menschlichkeit haben unser Unternehmen über Jahrzehnte getragen. Wir werden sein Lebenswerk in seinem Sinne fortführen – mit Verantwortung, Mut und großem Respekt", erklärt Oliver Dörner.

Laut BILD geschah der Unfall in den Selkirk Mountains im kanadischen British Columbia.

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Dort habe sich Simonis zusammen mit weiteren Skifahrern von einem Helikopter auf einen Berggipfel bringen lassen, um abseits gesicherter Pisten im Tiefschnee zu fahren.

Der CEO soll laut dem Veranstalter, Selkirk Tangiers Helicopter Skiing, einer der Letzten der Gruppe gewesen sein, als sich in 2150 Metern Höhe die Lawine gelöst habe.

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Enno Simonis starb in einer Klinik

Beim Heli-Skiing werden Skifahrer von Helikoptern auf Gipfel gebracht. (Symbolbild)  © Facebook/Selkirk Tangiers Heli Skiing

Das Schneebrett erfasste Simonis und verschüttete ihn. Das Team von Selkirk Tangiers habe den Manager laut Mitteilung gesichert und anschließend in eine Klink geflogen. Dort sei Simonis verstorben.

"Es ist unmöglich, unsere Trauer in Worte zu fassen. Diese Trauer teilen alle Betroffenen, sowie unsere Mitarbeiter", sagte Dave Pehowich, Geschäftsführer von Selkirk Tangiers Heli Skiing in der Mitteilung.

"Unsere Gäste sind wie Familie für uns, und unsere Gedanken und Gebete sind bei den Familien und Freunden des verunglückten Gastes und allen Beteiligten", so Pehowich weiter.

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Die Guides des Unternehmens hätten eine umfassende Ausbildung und seien zertifiziert, es sei jedoch unmöglich, alle Risiken in unwegsamem Gelände vollständig auszuschließen, hieß es in der Mitteilung.

Die Geschäftsführung der OTTO DÖRNER Gruppe übernimmt Oliver Dörner.

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