Aufatmen im Müritz-Nationalpark: Waldbrand gelöscht, aber Einsatz geht weiter
Von Iris Leithold, Simone Daiker, Corinna Schwanhold
Kratzeburg (Mecklenburgische Seenplatte) - Der Großbrand im Müritz-Nationalpark ist gelöscht. Das teilte das Schweriner Umweltministerium am Montagmorgen mit.
"Eine dauerhafte Entwarnung kann aufgrund der besonderen Bedingungen im munitionsbelasteten Gelände jedoch noch nicht gegeben werden", hieß es.
Das Brandgebiet werde daher weiterhin engmaschig überwacht, um mögliche Glutnester frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls nachzulöschen.
Am Vormittag wollte Landesumweltminister Till Backhaus (67, SPD) vor Ort über weitere Schritte informieren. Auch der Leiter des Müritz-Nationalparks, Ulf Zimmermann, sowie der Landrat des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte, Thomas Müller (CDU), sind laut Ministerium dabei.
Der Waldbrand war vor einer Woche gemeldet worden. Hunderte Einsatzkräfte, teils aus anderen Bundesländern, hatten seitdem an der Eindämmung gearbeitet. Menschen mussten sicherheitshalber zeitweise ihre Häuser verlassen.
Die Bundeswehr hatte mit Hubschraubern bei der Eindämmung geholfen. Hunderte Hektar sind laut Landkreis betroffen. Zuletzt hatte unter anderem Regen für Entspannung gesorgt.
Titelfoto: Michael Ukas/dpa
