Katastrophenfall am Saurüsselkopf endet, Entwarnung gibt es nicht

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Von Irena Güttel

Ruhpolding - Nach dem Waldbrand am Saurüsselkopf in den Chiemgauer Alpen endet der Katastrophenfall. Er sollte mit dem Dienstag auslaufen, wie das Landratsamt Traunstein mitteilte.

Das Ende des Katastrophenfalls bedeutet laut Landratsamt Traunstein nicht das Ende des Einsatzes.
Das Ende des Katastrophenfalls bedeutet laut Landratsamt Traunstein nicht das Ende des Einsatzes.  © Uwe Lein/dpa

Begründet wurde die Entscheidung mit einer "deutlich stabilisierten Lage im Einsatzgebiet": "Der offene Brand ist gelöscht, die Nachlöscharbeiten zeigen erkennbare Fortschritte. Die Vorgaben des Katastrophenfalls sind damit nicht mehr erfüllt", hieß es in der Mitteilung. 

Das Ende des Katastrophenfalls bedeute aber nicht das Ende des Einsatzes. Weiterhin gilt den Angaben zufolge eine "besondere Einsatzlage".

Im Gelände bestehen laut Landratsamt weiterhin Risiken durch Glutnester. Es soll darum weiter nachgelöscht und kontrolliert werden.

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Viele Glutnester sitzen den Angaben zufolge tief im Waldboden, unter Wurzeln oder in abgestorbenem Holz. Sie müssen freigelegt und gezielt gelöscht werden.

"Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass der Bereich, in dem es gebrannt hat, weiterhin ein Gefahrenbereich ist", betonte Einsatzleiter Christof Grundner.

Landrat Andreas Danzer: "Keine vollständige Entwarnung"

Der Bereich bleibe darum weiter gesperrt, die Bundesstraße 305 soll ab Mittwoch aber wieder für den Verkehr freigegeben werden. 

"Mit dem Ende des Katastrophenfalls gehen wir einen wichtigen Schritt zurück in die Regelstruktur. Das ist möglich, weil sich die Lage am Saurüsselkopf deutlich stabilisiert hat", sagte Landrat Andreas Danzer.

"Gleichzeitig sage ich ganz klar: Das ist keine vollständige Entwarnung für das Gelände. Die Nachlöscharbeiten gehen weiter und die Sicherheit der Einsatzkräfte und der Bevölkerung hat weiterhin oberste Priorität."

Titelfoto: Uwe Lein/dpa

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