Waldbrand in Müritz-Nationalpark eingedämmt: Kommt endlich der ersehnte Regen zu Hilfe?

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Von Simone Daiker

Kratzeburg (Mecklenburgische Seenplatte) - Die Einsatzkräfte haben die Ausbreitung des Feuers im Müritz-Nationalpark nach Behördenangaben inzwischen stark eingrenzen können.

Ein Schwerpunkt des Einsatzes ist der Schutz der Gemeinde Granzin.
Ein Schwerpunkt des Einsatzes ist der Schutz der Gemeinde Granzin.  © Manuel Genolet/dpa

Vereinzelte Stellen brannten, doch es habe abgenommen, sagte der Pressesprecher des Landkreises Mecklenburgische Seenplatte. Die Größe der Fläche sei seit Samstag unverändert und liege bei etwa 388 Hektar.

Der Kreissprecher blickte positiv auf den Tag, weil es am Nachmittag regnen sollte. Im Laufe des Tages sollen Wasserwerfer bei Granzin im Kreis Ludwigslust-Parchim eingesetzt werden.

Auch eine Spezialeinheit zur Brandbekämpfung aus Niedersachsen soll im Osten des Brandgebiets entlang einer Bahnstrecke im Einsatz sein.

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Die Bundeswehrhubschrauber fliegen am Sonntag nicht, weil die Piloten ihre Ruhezeiten einhalten. Etwa 300 Einsatzkräfte sind derzeit bei dem Waldbrand.

Der Waldbrand hatte sich zuletzt auf eine Fläche von rund 388 Hektar ausgebreitet.
Der Waldbrand hatte sich zuletzt auf eine Fläche von rund 388 Hektar ausgebreitet.  © Jens Büttner/dpa

Es komme weiträumig zu Geruchsbelästigungen durch den Rauch, besonders Orte in nordöstlicher Richtung von Granzin bis hin nach Friedland können betroffen sein. Der Landkreis empfiehlt, Fenster und Türen zu schließen.

Titelfoto: Manuel Genolet/dpa

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