Kreuzfahrtschiff "Spirit of Adventure" verlässt klammheimlich die Werft

Papenburg - Das neue Kreuzfahrtschiff "Spirit of Adventure" hat am Sonntag die Meyer Werft in Papenburg (Niedersachsen) verlassen.

Das neue Kreuzfahrtschiff "Spirit of Adventure" hat die Meyer-Werft verlassen und ist auf der Ems unterwegs.
Das neue Kreuzfahrtschiff "Spirit of Adventure" hat die Meyer-Werft verlassen und ist auf der Ems unterwegs.  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Es werde die Fahrt auf der Ems nach Emden rückwärts und mit Unterstützung zweier Schlepper zurücklegen, teilte das Unternehmen mit. 

Diese Art der Überführung habe sich aufgrund der besseren Manövrierfähigkeit bewährt. 

Um in Corona-Zeiten nicht zu viele Schaulustige anzulocken, war der Termin der Überführung nicht vorab bekannt gegeben worden.

Dem Plan nach passierte die 236 Meter lange "Spirit of Adventure" kurz vor Mitternacht das Emssperrwerk Gandersum. 

Montagfrüh gegen 1 Uhr wurde die Seeschleuse Emden passiert. 

Von dort aus wird das Schiff der britischen Reederei Saga Cruises später zu technischen und nautischen Erprobungen in die Nordsee aufbrechen, wie die Meyer Werft mitteilte. 

Die Ablieferung sei in den nächsten Wochen geplant.

Die Drohnen-Aufnahme zeigt das Kreuzfahrtschiff "Spirit of Adventure" auf der Ems. Es wird von zwei Schleppern rückwärts in Richtung Nordsee gezogen.
Die Drohnen-Aufnahme zeigt das Kreuzfahrtschiff "Spirit of Adventure" auf der Ems. Es wird von zwei Schleppern rückwärts in Richtung Nordsee gezogen.  © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Zwei Senioren sitzt auf dem Deich nahe des Ortsteils Dorenburg und schauen der Überführung des neuen Kreuzfahrtschiffs "Spirit of Adventure" zu.
Zwei Senioren sitzt auf dem Deich nahe des Ortsteils Dorenburg und schauen der Überführung des neuen Kreuzfahrtschiffs "Spirit of Adventure" zu.  © Hauke-Christian Dittrich/dpa

Die "Sprit of Adventure" bietet Platz für 999 Passagiere. Sie ist das zweite Schiff, das die Meyer Werft für die britische Reederei gebaut hat. 

Das Papenburger Unternehmen steht vor dem Problem, dass die Kreuzfahrtbranche weltweit nahezu brachliegt und die Veranstalter derzeit keine neuen Schiffe benötigen.

Titelfoto: Hauke-Christian Dittrich/dpa

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