Am Freitag großer Streiktag! Das kommt auf die Chemnitzer zu

Chemnitz - Stillstand statt Stoßzeit! Am Freitag steht Chemnitz weitgehend ohne Bus und Bahn da. Ab Mitternacht bestreikt die Gewerkschaft ver.di im laufenden Tarifpoker die städtischen Öffis - und das noch bis Samstagfrüh 3 Uhr. Für Tausende Pendler heißt das: umplanen, warten oder laufen.

Bei der CVAG kommt es am Freitag zu erheblichen Einschränkungen und Ausfällen. Mehrere Straßenbahnen und Busse fahren aufgrund des Streiks nicht.  © Kristin Schmidt

Die CVAG warnt vor "erheblichen Einschränkungen und Ausfällen im gesamten Liniennetz". Bedeutet im Klartext: Ein Großteil der Straßenbahnen bleibt im Depot, viele Busse rollen nicht. Besonders hart trifft es die Linien 1, 3, 4 und 5 - sie fahren gar nicht. Auch zahlreiche Buslinien wie 21, 22, 23, 32, 33 oder 43 fallen komplett aus.

Teilweise unterwegs sind nur die Linien 41, 31 und 82. Wer auf ihnen unterwegs ist, sollte genau hinschauen: Für 31 und 82 gelten Sonderfahrpläne, die nicht in der Echtzeitauskunft auftauchen.

Unverändert fahren unter anderem 26, 39, 42, 46, 49, 56, 63, 76, 79, 89, 96 sowie die S91 und S92 - mit kleinen Einschränkungen am Morgen. Doch selbst auf diesen Linien können laut CVAG "streikbedingte Störungen" auftreten.

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Das Service-Center bleibt geschlossen, die Hotline (0371/2370-333) ist bis 19 Uhr erreichbar. Und selbst Samstagfrüh ist noch nicht alles wieder normal: "Störungen zu Beginn des Tagverkehrs können nicht ausgeschlossen werden", heißt es.

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Bereits Anfang Februar gab es einen Streik im ÖPNV.  © Sven Gleisberg

City-Bahn Chemnitz fährt

Die Chemnitzer City-Bahn fährt am Freitag wie gewohnt.  © Hendrik Schmidt/dpa

Ein Lichtblick: Die City-Bahn Chemnitz fährt. Geschäftsführer Friedbert Straube (45) betont: "Zwischen Chemnitz Hauptbahnhof und Zentralhaltestelle und weiter Richtung Technopark beziehungsweise Altchemnitz bedient die City-Bahn bis zum Abend die Haltestellen im Stadtbereich Chemnitz."

Allerdings nur bis 20 Uhr - danach greift zusätzlich eine Baumaßnahme der Deutschen Bahn.

Ein elektronisches Stellwerk wird abschnittsweise abgeschaltet. Folge: Kein Zug fährt, Busse übernehmen als Schienenersatzverkehr. Straube warnt: "Durch den immensen SEV kann es auch zu Anschlussverlusten aufgrund der wesentlich längeren Fahrzeiten kommen."

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Heißt: Auch wer auf die City-Bahn ausweicht, braucht Geduld. Auf den Linien C13, C14 und C15 kommt es bereits ab 18.30 Uhr zu Einschränkungen.

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