Endlich! Verdi einigt sich mit Nahverkehrs-Arbeitgebern in Bayern

Von Christof Rührmair und Elke Richter

München - Nach zahlreichen Verhandlungs- und Streikrunden gibt es im Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr in Bayern eine Einigung.

Verdi hatte Arbeitnehmer mehrfach zum Streik aufgerufen. (Symbolbild)  © Stefan Puchner/dpa

Arbeitgeberverband und Gewerkschaft Verdi bestätigten einen entsprechenden Bericht des Bayerischen Rundfunks, nannten aber zunächst noch keine Details. Im Laufe des Vormittags soll es weitere Informationen geben.

Verdi-Gewerkschaftssekretärin Katharina Wagner sprach am Morgen von einer Einigung "mit Licht und Schatten" in der Nacht zum Donnerstag, man habe aber wichtige Knackpunkte abräumen können.

Der Kompromiss gehe aufseiten der Gewerkschaft nun in die Mitgliederbefragung. Bis zum 15. Mai müssten sich beide Seiten erklären. "Im Rahmen der Erklärungsfrist wird es zu keinen Warnstreiks kommen", erläuterte der stellvertretende Verdi-Landesbezirksleiter Sinan Öztürk.

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Der Tarifkonflikt für die rund 9000 Beschäftigten bei mehr als 20 Betrieben war mit hoher Intensität geführt worden. Die meisten großen bayerischen Städte waren mehrfach von ganztägigen oder auch mehrtägigen Warnstreiks getroffen worden, die den öffentlichen Nahverkehr teils stark einschränkten. 

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Schon in den letzten Verhandlungsrunden war es zu einer langsamen Annäherung der beiden Seiten gekommen. Ursprünglich hatte Verdi unter anderem eine Entgeltsteigerung von 668,75 Euro und eine Reduzierung der Wochenarbeitszeit gefordert. Die Finanzlage vieler Kommunen ist wegen der stark gestiegenen Kosten schlecht.

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