Mit Tausend Stahlarbeitern: IG Metall will Regierung Feuer unterm Hintern machen

Von Lea Winkler

Berlin - Angesichts der Krise in der Stahlindustrie macht die Branche Druck auf die Bundesregierung. Für Freitag hat die IG Metall zu einem Demonstrationszug in Berlin aufgerufen, der ab 10 Uhr am Brandenburger Tor starten soll.

Rund 1000 Mitarbeiter aus der Stahlindustrie wollen am Freitag in Berlin auf die Wichtigkeit ihrer Branche aufmerksam machen. (Archivfoto)  © Rolf Vennenbernd/dpa

Von dort ziehen die Stahlarbeiter zum Bundeswirtschaftsministerium. Ab 11 Uhr ist im benachbarten Invalidenpark eine Kundgebung geplant.

Die Kundgebung steht unter dem Motto "Stahl hat Zukunft – bei uns!" und soll auf die Bedeutung einer starken und wettbewerbsfähigen Stahlindustrie in Deutschland aufmerksam machen.

Die Teilnehmer fordern verlässliche politische Rahmenbedingungen für den Umbau zu klimafreundlicher Stahlproduktion, den Erhalt von Arbeitsplätzen sowie Schutz vor Billigimporten und unfairen Wettbewerbsbedingungen.

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Neben dem Zweiten Vorsitzenden der IG Metall, Jürgen Kerner, sollen an der Kundgebung die Parteichefs von Grünen und Linken, Felix Banaszak (36) und Ines Schwerdtner (36), teilnehmen. Sprechen sollen auch Betriebsratsvorsitzende und Arbeitsdirektoren aus der Stahlbranche.

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Die IG Metall erwartet Teilnehmer von etwa 30 Betrieben der Stahlindustrie aus dem ganzen Bundesgebiet - insgesamt rund Tausend Menschen. Parallel findet im saarländischen Völklingen eine Kundgebung statt, zu der mehrere Tausend Teilnehmer erwartet werden.

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