Nach Aufruf von Ver.di: Bundesweiter Warnstreik im Straßenbau

Nürnberg - Die Gewerkschaft ver.di hat am Dienstag zu einem bundesweiten Warnstreik im Straßenbau aufgerufen. Diese sorgen infolge laufender Tarifkonflikte für Einschränkungen im Verkehr.

Nürnberg geht auf die Straße.
Nürnberg geht auf die Straße.  © NEWS5 / Lars Haubner

Die Arbeitsniederlegungen erfassen sowohl die rund 14.000 Beschäftigten der Autobahn GmbH des Bundes als auch mehrere tausend Mitarbeiter der Landesstraßenbauverwaltungen.

An insgesamt 18 Standorten bundesweit finden Protestaktionen und Kundgebungen statt.

In Nürnberg beteiligten sich Beschäftigte der Autobahnmeisterei an dem Warnstreik und versammelten sich am Kornmarkt zu einer Kundgebung, an der rund 300 Teilnehmer teilnahmen.

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Wie die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle auf der offiziellen Website bekannt gab: "Straßen sind der Verkehrsträger Nummer eins in Deutschland - jeden Tag kümmern sich Abertausende Beschäftigte um einen möglichst reibungslosen Verkehr auf Autobahnen, auf Bundes- und Landesstraßen, auf Brücken und in Tunneln. Und sie wollen mit diesem gemeinsamen Streiktag zeigen, dass ihre Arbeit besser bezahlt gehört."

ver.di fordert eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent

Hunderte Menschen demonstrieren.
Hunderte Menschen demonstrieren.  © NEWS5 / Lars Haubner

Hintergrund sind stockende Tarifverhandlungen, in denen ver.di eine Gehaltserhöhung von sieben Prozent fordert, mindestens jedoch 300 Euro monatlich.

Ziel ist es, insbesondere die unteren Lohngruppen sowie Nachwuchskräfte zu stärken. Autofahrer müssen sich am Dienstag auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen.

Titelfoto: NEWS5 / Lars Haubner

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