Nach Warnstreik in BaWü: Rollt der Nahverkehr am Dienstag wieder?

Von Martin Oversohl

Stuttgart - Nach dem ganztägigen Warnstreik zum Wochenbeginn will die Gewerkschaft ver.di in Baden-Württemberg vorerst nicht zu neuerlichen Ausständen aufrufen.

Zahlreiche Busse und S-Bahnen stehen am Montag still.  © Marijan Murat/dpa

"Wir sind aktuell nicht in der Planung, dass wir weitere Streiktage durchführen werden", sagte ver.di-Verhandlungsführer Jan Bleckert der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. Weitere Warnstreiks zu einem späteren Zeitpunkt seien jedoch möglich: "Das steht und fällt natürlich tatsächlich mit den Verhandlungen", sagte er.

Den Warnstreik bekamen im Südwesten vor allem Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern zu spüren.

In Stuttgart, Karlsruhe, Heilbronn, Freiburg, Baden-Baden, Esslingen und Konstanz stehen Busse und Bahnen aus etlichen Verkehrsbetrieben seit Betriebsbeginn in den Depots. Hunderttausende Menschen sind betroffen.

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Der Warnstreik ist Teil der laufenden Tarifverhandlungen für die Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr. ver.di will mit dem Ausstand den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

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In Baden-Württemberg arbeiten rund 6700 Menschen in diesem Bereich. Für sie verhandelt ver.di mit dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV). ver.di sprach am Vormittag von rund 3500 Beschäftigten, die sich am Warnstreik beteiligt hätten.

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