Pendler brauchen gute Nerven: Nächster Streik in Nordrhein-Westfalen angekündigt

Von Volker Danisch

Köln - Das Nervenspiel um Warnstreiks geht in die nächste Runde! Auch am kommenden Montag müssen Pendelnde in mehreren NRW-Städten mit Einschränkungen rechnen.

Für Montag (23. März) sind erneut Warnstreiks, unter anderem in Köln, angekündigt worden.  © Sascha Thelen/dpa

Die Gewerkschaft ver.di ruft nämlich erneut zu Warnstreiks an zahlreichen Betriebshöfen des Nahverkehrs auf. 

Insgesamt gebe es Aufrufe zur Arbeitsniederlegung in 19 Betrieben, sagte ein Sprecher. Darunter seien etwa Unternehmen in Wuppertal, Mönchengladbach, Krefeld, Castrop-Rauxel, Herne, Bottrop, Oberhausen, Dortmund, Bielefeld und Köln

Die Auswirkungen werden nach Einschätzung der Gewerkschaft unterschiedlich groß sein - bis hin zu einem nahezu kompletten Ausfall.

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Die Dortmunder Stadtwerke (DSW) etwa teilten bereits am Samstag mit, dass in Dortmund und Schwerte keine Stadtbahnen und Busse fahren werden. 

Auslöser für die Warnstreiks, die schon in den vergangenen Tagen den Nahverkehr in diversen Städten betrafen, ist der Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr. Dabei geht es um die Arbeitsbedingungen von etwa 30.000 Beschäftigten in rund 30 Nahverkehrsbetrieben in NRW. In zwei Verhandlungsrunden ist bislang keine Einigung erzielt worden. 

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Die dritte Tarifrunde beginnt am Dienstag (24. März) und ist für mehrere Tage angesetzt. Während der Verhandlungen sind keine Warnstreiks geplant.

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