Erneut Streik im Hamburger Nahverkehr: Diese Verkehrsmittel sind betroffen

Von Nina Becker, Jana Steger

Hamburg - Wegen eines weiteren Warnstreiks im öffentlichen Nahverkehr fahren in Hamburg seit Samstagmorgen keine U-Bahnen mehr. Einige Buslinien haben einen Notbetrieb eingerichtet.

Bereits am Donnerstag hat die Gewerkschaft Verdi im Hamburger Nahverkehr zum Streik aufgerufen.
Bereits am Donnerstag hat die Gewerkschaft Verdi im Hamburger Nahverkehr zum Streik aufgerufen.  © Marcus Brandt/dpa

Auch der Busverkehr ist stark eingeschränkt, wie die Hamburger Hochbahn auf ihrer Internetseite mitteilt.

Auf den folgenden Buslinien kann vorerst ein Notbetrieb stattfinden: 5, 7, 13, 23, 24, 40 und 43. Die Linien 16 und 114 fahren unregelmäßig. Die Linien 161, 180, sowie 561 fahren gemäß Fahrplan. Die Angaben können sich jedoch im Laufe des Tages ändern.

Die Gewerkschaft Verdi hatte die Beschäftigten der Hochbahn sowie der VHH zu einem 24-stündigen Warnstreik aufgerufen. Dieser begann am Samstagmorgen um 3 Uhr und soll am Sonntagmorgen enden.

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Nicht betroffen sind die S-Bahnen und die Hafenfähren. Die Hochbahn war bereits am Donnerstag für 24 Stunden bestreikt worden.

Ende Februar waren sowohl die Hochbahn als auch die VHH für 48 Stunden betroffen. Hintergrund seien weiterhin schwierige Tarifverhandlungen, teilt die Hochbahn mit. Die Gespräche sollen am Montag fortgesetzt werden.

Erstmeldung um 7.52 Uhr, aktualisiert um 9.45 Uhr.

Titelfoto: Marcus Brandt/dpa

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