Streik-Wahnsinn nimmt kein Ende: Kitas wieder dicht - auch Köln betroffen

Von Volker Danisch

Bochum - Die Gewerkschaft ver.di hat einen landesweiten Warnstreiktag in AWO-Einrichtungen wie Kitas und der Nachmittagsbetreuung an Grundschulen angekündigt. 

Auch in Köln sind Kitas und die Nachmittagsbetreuung wieder vom Streik betroffen. (Symbolbild)
Auch in Köln sind Kitas und die Nachmittagsbetreuung wieder vom Streik betroffen. (Symbolbild)  © Caroline Seidel/dpa

Am kommenden Dienstag (24. März) sollen sich daran Beschäftigte aus allen Bereichen der Arbeiterwohlfahrt (AWO) beteiligen. In Köln, Bochum und Herford sind Kundgebungen geplant. In Trägerschaft der AWO befinden sich in NRW 840 Kitas und 519 offene Ganztagsschulen. Es könne zu Gruppenzusammenlegungen und Schließungen kommen, hieß es von der Gewerkschaft.

Eltern sollten aufmerksam verfolgen, ob das Kita-Angebot des Kindes von dem angekündigten Streik betroffen ist. Träger informierten auch über etwaige Notgruppen, um die Betreuung für Kinder sicherzustellen, deren Eltern zwingend darauf angewiesen sind.

Dazu sollten Familien möglichst rasch Kontakt mit der Kita aufnehmen oder sich an das Jugendamt für alternative Betreuungsmöglichkeiten wenden. 

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Eltern werden gebeten, die aktuellen Informationen der jeweiligen OGS zu beachten. "Für die Beschäftigten der Träger der außerunterrichtlichen Angebote, etwa in der OGS, sind die jeweiligen Träger vor Ort verantwortlich", heißt es aus dem Ministerium.

In den Betreuungsverträgen fänden sich häufig Regelungen zu unvorhergesehenen Ausfällen, wie etwa Notbetreuungen.

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Die Gewerkschaft fordert unter anderem drei zusätzliche freie Tage für ver.di-Mitarbeiter.
Die Gewerkschaft fordert unter anderem drei zusätzliche freie Tage für ver.di-Mitarbeiter.  © Tom Weller/dpa

ver.di fordert 500 Euro brutto mehr monatlich für alle Beschäftigten sowie 300 Euro brutto mehr für Auszubildende.

Außerdem erwartet die Gewerkschaft drei zusätzliche freie Tage für ver.di-Mitglieder in der AWO NRW. 

Als völlig überzogen kritisierten die Arbeitgeber die Forderungen. Im Durchschnitt entsprächen die Wünsche einer Lohnsteigerung von rund 13 Prozent.

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Die Arbeitgeber legten in der dritten Runde ein Angebot vor. Einen Abschluss gab es aber nicht. Die vierte Verhandlungsrunde ist für den 30. und 31. März vorgesehen.

Titelfoto: Caroline Seidel/dpa

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