Wieder Streik im regionalen Nahverkehr: Verdi mit laufenden Verhandlungen unzufrieden

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Magdeburg - Am Mittwoch soll in mehreren Regionen Sachsen-Anhalts erneut der Nahverkehr bestreikt werden.

In vielen Regionen Sachsen-Anhalts fällt am Mittwoch der regionale Nahverkehr aus. (Archivbild)
In vielen Regionen Sachsen-Anhalts fällt am Mittwoch der regionale Nahverkehr aus. (Archivbild)  © Jan Woitas/dpa

Wie die Gewerkschaft Verdi am Montag mitteilte, sei man mit den laufenden Verhandlungen unzufrieden. Die Arbeitgeber hätten kein verhandlungsfähiges Angebot zu den Arbeitsbedingungen vorgelegt, heißt es.

"Wir bedauern diese Maßnahme sehr", sagte Stefan Hilbig, Verhandlungsführer bei Verdi. "Die Arbeitgeberseite verschleppt absichtlich die Verhandlungen und verunsichert mit Halbwahrheiten die Bevölkerung."

Angestellte und Gewerkschaft fordern unter anderem die maximale Dienstschichtlänge von derzeit 12,5 Stunden auf 9 Stunden zu reduzieren. Zudem fordern sie 30 Tage Urlaub bereits beim Berufseinstieg, was in vielen tarifgebundenen Unternehmen längst Standard sei.

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Gestreikt werden soll von Mittwochmorgen zum Dienstbeginn ab 2 Uhr bis Dienstende um 23.59 Uhr.

Vom Streik betroffen sind die BördeBus Verkehrsgesellschaft, die Halberstädter Verkehrsgesellschaft (HVG), die Harzer Verkehrsbetriebe, die Kreisverkehrsgesellschaft Salzland, der Personennahverkehr Burg, die Personennahverkehr mbH Genthin, die PVGS im Altmarkkreis Salzwedel sowie die Stendalbus GmbH.

Die Gewerkschaft Verdi zeige sich weiterhin verhandlungsbereit, heißt es. Weitere Verhandlungen sind bereits am 4. und 5. Mai geplant.

Titelfoto: Jan Woitas/dpa

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