Wieder Streik in Hamburg: In diesen Geschäften müssen Kunden mit Einschränkungen rechnen

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Hamburg - Wieder Streik in Hamburg: Die Verdi-Streiks in der Hansestadt nehmen kein Ende! Nachdem sich die Gewerkschaft und das Busunternehmen VHH einigen konnten, geht der Protest im Hamburger Einzelhandel weiter.

Die Beschäftigten der Filialen in Hamburg wurden von Verdi dazu aufgerufen, ihre Arbeit am Freitag niederzulegen.
Die Beschäftigten der Filialen in Hamburg wurden von Verdi dazu aufgerufen, ihre Arbeit am Freitag niederzulegen.  © Bildmontage:Bildmontage: Sven Hoppe/dpa, Uwe Anspach/dpa, Bernd Wüstneck/dpa

Anstelle von Busfahrern legen nun Verkäufer ihre Arbeit nieder.

Kurz vor der zweiten Verhandlungsrunde im Hamburger Einzel- und Versandhandel ruft Verdi am Freitag zum Warnstreik auf, teilte die Gewerkschaft mit.

Wo müssen Kunden mit Einschränkungen rechnen? Konkret sollen alle Beschäftigten von Zara, H&M (Spitalerstraße und Logistik) und IKEA ihre Arbeit niederlegen.

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Hintergrund des Streiks: In der ersten Verhandlungsrunde, am 24. April, hatte der Arbeitgeber für die rund 90.000 Beschäftigten in Hamburg kein Angebot vorgelegt.

Einzelhandel macht Druck: Das sind die Forderungen

Am 11. Mai steht die nächste Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft und der Arbeitgeberseite an.
Am 11. Mai steht die nächste Verhandlungsrunde zwischen der Gewerkschaft und der Arbeitgeberseite an.  © Tom Weller/dpa

Durch den Streik wollen die Verkäufer und Verkäuferinnen ihren Forderungen Gehör verleihen und den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

"Im Einzel- und Versandhandel werden Jahr für Jahr Milliardengewinne erzielt, während viele Beschäftigte jeden Euro umdrehen müssen. Es wird Zeit, dass wir an diesen Gewinnen angemessen beteiligt werden", erklärte Tatjana Carra, Beschäftigte bei H&M Logistik und Mitglied der Verdi-Tarifkommission.

Die Gewerkschaft fordert eine Entgelterhöhung von 7 Prozent (mindestens 225 Euro) sowie die Anhebung der unteren Entgeldgruppen auf ein rentenfestes Mindesteinkommen von 14,90 Euro pro Stunde. Außerdem sollen Auszubildende 150 Euro mehr Gehalt bekommen.

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Am 11. Mai ist die nächste Verhandlungsrunde angesetzt. Verdi erwarte von der Arbeitgeberseite ein verhandlungsfähiges Angebot, das deutlich über der Inflationsrate liege und die Forderungen der Beschäftigten ernsthaft berücksichtige.

Titelfoto: Bildmontage: Tom Weller/dpa, Sven Hoppe/dpa, Uwe Anspach/dpa, Bernd Wüstneck/dpa

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