Elefant dreht bei Tempel-Fest durch, tötet Mann und zerstört Autos

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Angamaly - Schock auf einem Tempel-Fest in Indien: Während der Feierlichkeiten dreht plötzlich einer der in Gefangenschaft lebenden Elefanten durch und tötet einen Mann (†40).

Ein Elefant rastete bei einem Fest in einem Tempel in Indien völlig aus und richtete Chaos an.
Ein Elefant rastete bei einem Fest in einem Tempel in Indien völlig aus und richtete Chaos an.  © Screenshot/X/@DemonsTube

Am vergangenen Freitag war der Elefantenbulle namens Mayyanad Parthasarathy zum Kidangoor Mahavishnu Tempel im indischen Angamaly gebracht worden, wo er im Rahmen einer Festlichkeit gesegnet werden sollte. Doch der andächtige Moment endete in einer Tragödie.

Als man den Dickhäuter, der in Ketten lag, tränken wollte, rastete dieser völlig aus und griff einen 40-jährigen Lasterfahrer an. Der Elefant hob den Mann laut Need to Know in die Luft, durchbohrte ihn mit seinen Stoßzähnen und trampelte mehrfach auf ihm herum. Das Opfer verstarb noch am Unglücksort.

Auch der Pfleger des großen Tieres wurde bei dem Versuch, dem 40-Jährigen zu helfen, derart schwer verletzt, dass er in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

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Nach der Attacke auf die beiden Männer randalierte der Dickhäuter fast zwei Stunden lang völlig außer sich auf dem Tempelgelände und in den umliegenden Straßen. Dabei richtete er ein großes Chaos an.

Elefant tickt bei Tempelfeierlichkeit in Indien aus

Bei dem Angriff wurde ein 40-jähriger Mann tödlich verletzt. Auch der Pfleger des Tieres wurde angegriffen.
Bei dem Angriff wurde ein 40-jähriger Mann tödlich verletzt. Auch der Pfleger des Tieres wurde angegriffen.  © Bildmontage/Screenshot/X/@KP_Aashish

Er warf Autos um, als wären es Spielzeuge, zerdrückte sie unter seinem Gewicht, fällte Bäume und beschädigte die Tempelanlage.

Schockierte Augenzeugen hielten den irren Ausraster des Tieres auf Videos fest, die sich rasch im Netz verbreiteten. Darin sieht man auch, wie Festbesucher und Tempelmitarbeiter ängstlich flüchten und sich in Sicherheit bringen wollen.

Letztendlich wurde das Rüsseltier von Forstbeamten mit Betäubungspfeilen gestoppt und konnte nahe dem Tempel eingefangen werden. Über das Schicksal von Mayyanad Parthasarathy müssen nun die Behörden entscheiden.

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Diese ermitteln derzeit außerdem, ob das Tier überhaupt für eine derart belebte Veranstaltung geeignet war und Sicherheitsvorkehrungen verletzt wurden. Neben ihm waren offenbar noch weitere, in Gefangenschaft gehaltene, Elefanten vor Ort gewesen.

Im Internet werden zudem Stimmen laut, welche die Haltung der Tiere an sich kritisieren. "Bitte geben Sie nicht dem Elefanten die Schuld. Elefanten sind liebliche Tiere, solange sie nicht schlecht behandelt werden", schreibt ein User auf "X".

Ein anderer fordert: "Die Verwendung von Elefanten für Festivals und Touristenattraktionen muss eingestellt werden."

Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/X/@KP_Aashish

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