Frau entdeckt seltsame Kreatur bei Abendspaziergang: "So ein Tier habe ich noch nie gesehen"
Seattle (USA) - Eigentlich wollten Kiana Hall (33) und ihr Partner ihren 13. Jahrestag bei einem romantischen Abendspaziergang feiern. Statt Kerzenschein gab es jedoch eine Begegnung der besonderen Art.
Als das junge Paar einen gemütlichen Spaziergang durch ein Wohnviertel in ihrem Vorort nahe Seattle machte, huschte plötzlich eine seltsam anmutende Kreatur vorbei.
"Ich war völlig verwirrt - ich hatte noch nie ein Tier wie dieses gesehen", schrieb Kiana zu einem kurzen Video, das auf ihrem Instagram-Kanal innerhalb kurzer Zeit viral ging.
Anhand der typischen Gesichtszeichnung erkannte die 33-Jährige zwar, dass es sich um einen Waschbären handelte, vermutete jedoch, dass das Tier womöglich an einem genetischen Defekt litt.
Kiana taufte den flauschigen Vierbeiner, der einen ungewöhnlich kurzen Rücken hatte und über keinen Schwanz verfügte, auf den Namen Jimothy.
"Ich hoffe einfach, dass Jimothy weiterhin ein freies Leben führen kann und dass er gesund bleibt", ergänzte Kiana zu ihrem Clip, der jede Menge Kommentare erhielt.
"Das ist das typischste Tier, das ich mir für Seattle vorstellen kann", schrieb ein User. Ein weiterer meinte: "Er muss um jeden Preis geschützt werden."
Ein dritter Nutzer zeigte Mitleid mit Jimothy und kommentierte: "Jemand, den ich kenne, meinte, er sei wahrscheinlich allein, weil die anderen Waschbären ihn abgelehnt haben. Ich hoffe, das stimmt nicht, denn es macht mich traurig, daran zu denken, dass er vielleicht ganz allein ist."
Waschbär Jimothy hat sich hervorragend an seine Umgebung angepasst
Wildtier-Expertin Marcie Logsdon gab gegenüber dem Daily Star vorsichtig Entwarnung. "Die Tatsache, dass er dieses Alter erreicht hat, zeigt mir, dass er zurechtkommt und sich anpasst. Ich war überrascht und ehrlich gesagt ein bisschen beeindruckt, dass er so widerstandsfähig ist."
Die Hausbesitzer in Jimothys Revier bat sie darum, den Waschbären in Ruhe zu lassen, da er am besten "seinen eigenen Weg" gehen sollte. "Waschbären sind erstaunlich, weil sie sich hervorragend an städtische und vorstädtische Gebiete angepasst haben und diese mit den Menschen teilen. Aber dieses respektvolle Miteinander muss auch genau das bleiben", so Logsdon.
Bleibt zu hoffen, dass Jimothy trotz seines plötzlichen Ruhms weiterhin ungestört durch die Gärten streifen kann.
Titelfoto: Instagram/c1vrgr1
