Frau geht auf die Toilette, plötzlich beißt ihr etwas Monströses in den Po

Alaska (USA) - Bärenangriff auf dem Klo! Eine US-Amerikanerin hat bei einem Besuch auf dem stillen Örtchen eine unheimliche Begegnung der bissigen Art erlebt.

Vorsicht beim WC-Besuch in der Wildnis, ein Bärenangriff kann auch deutlich schlimmer enden als mit einem Biss in den Allerwertesten. (Symbolbild)
Vorsicht beim WC-Besuch in der Wildnis, ein Bärenangriff kann auch deutlich schlimmer enden als mit einem Biss in den Allerwertesten. (Symbolbild)  © actionsports/123rf

Shannon Stevens aus dem US-Bundesstaat Alaska fuhr am 13. Februar gemeinsam mit ihrem Bruder Erik und dessen Freundin mit dem Schneemobil zu einer abgelegenen Hütte. Da ahnte sie noch nicht, dass dort ein wildes Tier auf sie warten würde.

Wie die Frau der "Associated Press" berichtete, wollte sie dann irgendwann auf die Toilette - und die befand sich in einem kleinen Klohäuschen, das knapp 45 Meter von der Hütte entfernt stand. Und genau da passierte das Unglück!

"Ich bin da rausgegangen, habe auf dem Plumpsklo Platz genommen und urplötzlich hat mich irgendwas in den Hintern gebissen, genau in dem Moment, als ich mich hingesetzt habe", erinnerte sich Shannon. "Ich bin sofort aufgesprungen und habe geschrien!"

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Daraufhin eilte ihr Bruder Erik zu Hilfe. Zunächst sah die Bisswunde wohl so aus, als hätte nur ein Eichhörnchen oder ein ähnlich kleines Tier sie verursacht. Doch dann wollte Erik es genau wissen und warf mit einer Taschenlampe bewaffnet einen Blick in das WC.

"Ich habe den Klodeckel angehoben und da war ein Bärengesicht!" Der Kopf des Ungetüms sei "genau auf der Höhe der Klobrille" gewesen, berichtete er. "Er sah einfach durch das Loch nach oben, direkt in meine Augen."

Schwarzbär suchte wohl unter dem Plumpsklo Schutz vor der Kälte

Vor lauter Schreck knallte der Mann den Klodeckel nach unten und rannte gemeinsam mit seiner Schwester zurück ins sichere Haus. Die Wunde von Shannon blutete zwar, war allerdings glücklicherweise nicht allzu schlimm.

Am nächsten Morgen entdeckten sie im Schnee rund um ihre Hütte jede Menge Bärenspuren. Einem Experten zufolge hätte es sich wohl um Abdrücke von einem Schwarzbären gehandelt. Das Tier hatte wohl unter dem Plumpsklo Schutz vor der Kälte gesucht.

Da kann Shannon Stevens also von Glück reden, dass sie nur ein wenig angeknabbert wurde und ihre Begegnung mit dem Bären nicht schlimmer geendet hatte.

Titelfoto: actionsports/123rf

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