Grausiger Fund in Wald: Kater "Moppelmietzi" erschossen und weggeworfen

Viersen - Ein erschütternder Fund sorgt für Entsetzen am Niederrhein: In einem abgelegenen Waldstück in NRW wurde ein erschossener Kater entdeckt, eingewickelt in einen Müllbeutel. Ein mutmaßlicher Fall schwerer Tierquälerei.

In diesem Waldstück in Viersen wurde "Moppelmietzi" am 17. Januar tot aufgefunden.  © Bildmontage: Instagram/ notfelle_niederrhein_ev

Mitarbeiter des Vereins Notfelle Niederrhein fanden das Tier im Gebüsch nahe des Clörather Wegs in Viersen. Spaziergänger hatten zuvor auf den Beutel aufmerksam gemacht.

Der Kater war schwarz-weiß, kräftig gebaut und bei den Helfern wohlbekannt. Seit Mitte Januar wurde an einer Futterstelle an der Gerberstraße ein Kater vermisst, den alle nur liebevoll "Moppelmietzi" nannten.

"Aufgrund des zeitlichen Zusammenhangs, der Fellzeichnung und der Nähe besteht der dringende Verdacht, dass es sich um ihn handelt - auch wenn eine eindeutige Identifizierung leider nicht mit letzter Sicherheit möglich ist", so der Tierschutzverein via Instagram.

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Besonders schockierend: Der pathologische Befund lässt keinen Zweifel daran, dass der Kater keines natürlichen Todes starb. In seinem Körper wurden insgesamt fünf Projektile gefunden, offenbar aus zwei verschiedenen Luftgewehren.

Die Verletzungen deuten auf mehrfaches gezieltes Schießen hin. Für die Tierschützer steht fest: Das war kein Unfall.

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Zeugen gesucht nach grausamem Fund in Viersen

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach Zeugen. (Symbolfoto)  © David Inderlied/ dpa

Polizei und Veterinäramt ermitteln nun wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Auch die Pathologie hat Anzeige erstattet.

Die sichergestellten Geschosse werden derzeit untersucht, um Hinweise auf die Tatwaffen zu bekommen.

Der Verein Notfelle Niederrhein bittet Zeugen, sich zu melden - insbesondere Personen, die rund um den 14. bis 17. Januar verdächtige Beobachtungen im Bereich Gerberstraße oder am Clörather Weg gemacht haben.

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Hinweise nimmt die Polizei Viersen telefonisch unter der Rufnummer 02162/377-0 entgegen.

Für die Helfer ist klar: Wer einem Tier so etwas antut, schreckt womöglich auch vor weiterer Gewalt nicht zurück. Die Ermittlungen laufen.

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