Dellbrück – Was passiert eigentlich mit Hund oder Katze, wenn dem Besitzer plötzlich etwas zustößt? Genau für solche Situationen gibt es jetzt eine clevere SOS-Haustier-Dose.
In einem Beitrag auf Instagram stellte das Tierheim Dellbrück nahe Köln das kleine Helferlein vor. Hündin Daisy hat dabei direkt eine neue Aufgabe bekommen: Sie ist offiziell Botschafterin der Aktion und scheinbar ziemlich stolz darauf.
Das Prinzip ist simpel, aber effektiv. Ähnlich wie die bekannten Notfalldosen für Menschen wird auch die Haustier-Version im Kühlschrank aufbewahrt. Rettungsdienste wissen, dass sie im Ernstfall genau dort nach wichtigen Hinweisen schauen müssen.
Entwickelt wurde die Dose vom Förderverein der Sparkasse Köln/Bonn. Darin finden sich alle wichtigen Daten zum Tier, vom Namen über Besonderheiten bis hin zu Kontaktpersonen, die das Haustier im Notfall übernehmen könnten.
So kann oft verhindert werden, dass Hunde oder Katzen direkt im Tierheim landen.
Und selbst wenn es keine Kontaktperson gibt, hilft die Dose weiter: Das Tierheim hat dann zumindest sofort alle relevanten Informationen zur Hand.
SOS-Dose: Wie sie hilft und wo ihr sie bekommt
Recherchen zur SOS-Haustier-Dose zeigen: Rund 40 Prozent der sichergestellten Haustiere landen im Tierheim, weil wichtige Angaben zu Besitzern oder Betreuung fehlen.
Damit dem eigenen Schatz das nicht passiert, können Haustierbesitzer vorsorgen und sich die Dose kostenlos nach Hause holen. Zusätzlich unterstützt man auf diese Weise die oft sowieso schon überlasteten Tierheime, in denen selten noch Platz ist.
Das Unfallopfer erfährt dann natürlich, wo sich das geliebte Tier aufhält und wie es ihm geht.
Verteilt werden die Dosen vom Förderverein an Tierheime, Tierarztpraxen und ähnliche Einrichtungen in der Region Köln/Bonn.
Ebenso können Haustierbesitzer sie direkt im Tierheim oder online bestellen. Wichtig: Verschickt werden die Dosen nicht.