Horror aus dem Meer: Was ist das für eine Kreatur?

Netz - Unsere Ozeane beherbergen mehr als 2 Millionen Meerestierarten - viele sind uns noch weitgehend unbekannt. Nun ist ein Video aufgetaucht, das mehrere langgestreckte Fische zeigt.

Hier hält eine Person mehrere Aalgrundeln in der Hand.
Hier hält eine Person mehrere Aalgrundeln in der Hand.  © Instagram/coreyewings

Ihr Körper ist bis zu 30 Zentimeter lang, die Flossen sind durch eine Membran miteinander verbunden. Sie haben winzige scharfe Zähne und rückgebildete Augen, die nur noch als Punkte zu erkennen sind.

Die Rede ist von Amblyopinae, im Deutschen auch Aalgrundeln genannt.

Die barschverwandten Tiere leben als Schlamm- und Grundbewohner oft in der Gezeitenzone der Ozeane und ziehen sich bei Ebbe in kleine Höhlen im Schlick zurück. Sie ernähren sich vorrangig von Würmern und kleinen Fischen.

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Die mysteriösen Bodenbewohner gehören zu den Grundelartigen - allein innerhalb dieser Ordnung existieren weltweit etwa 2500 Arten.

In einem kurzen Clip, welcher von Influencer Corey Ewings auf dessen Instagram-Kanal gepostet wurde, sind die kleinen Biester in Aktion zu sehen.

Beim Anblick der Aalgrundeln fühlten sich viele Zuschauer direkt an das gleichnamige Weltraum-Monster aus der Science-Fiction-Filmreihe "Alien" erinnert.

Bizarre Meereskreaturen: Aalgrundeln leben im Westpazifik und gelten in Japan als Delikatesse

Wer nun befürchtet, an einem Badetag in der Nord- oder Ostsee auf die im Meeresboden lebenden Stachelflosser treten zu können, kann beruhigt sein: Amblyopinae kommen nur in tropischen Gewässern wie etwa an der Küste von Queensland (Australien) im Westpazifik vor.

Übrigens: In einigen Gegenden Japans gelten Aalgrundeln sogar als Delikatesse.

Titelfoto: Instagram/coreyewings

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