Magnetfelder, Paviane und Popcorn-Pfoten: Kennt Ihr diese 7 kuriosen Fakten über Hunde?

Deutschland - Ihr glaubt, bereits einiges über Hunde zu wissen? Aber kommen Euch auch schon unsere sieben skurrilen Fakten über die schlauen Vierbeiner bekannt vor? Findet es heraus!

1. Hunde sind so intelligent wie 2-jährige Kinder

Hunde und Kleinkinder haben doch mehr Ähnlichkeit, als man bisher annahm.
Hunde und Kleinkinder haben doch mehr Ähnlichkeit, als man bisher annahm.  © Unsplash/Robert Eklund

Schon seit längerem sind Wissenschaftler eifrig dabei herauszufinden, wie clever Hunde tatsächlich sind. 

Dabei kam heraus, dass Hunde bis zu 250 Wörter und Gesten unterscheiden und verstehen können. Zudem können sie zählen und sogar bewusst betrügen. 

Damit stünden sie zusammen mit zweieinhalb-jährigen Kindern auf einer Entwicklungsstufe. 

Blutige Tierquälerei in Sachsen: Paar schleift Hund hinterm Auto her
Hunde Blutige Tierquälerei in Sachsen: Paar schleift Hund hinterm Auto her

Zu diesem Ergebnis kam man bei der Auswertung zahlreicher internationaler Studien.

Allerdings sind nicht alle Hunde gleichermaßen intelligent. Border Collies und Pudel gelten z.B. als die "Einsteins" der Hundewelt.

2. Paviane halten sich Hunde als Bodyguards

Menschen halten Hunde bereits seit Jahrtausenden. Dass jedoch auch Paviane die Nähe zu Hunden schätzen, war lange Zeit nicht bekannt. Paviane in Saudi-Arabien wurden dabei beobachtet, wie sie Welpen gekidnappt und in die eigene Herde integriert haben. 

Sie schlafen, fressen und leben miteinander. Die Hunde beschützen die Affen vor Raubtieren. Im Gegenzug erhalten sie etwas von deren Futter. Interessant ist, dass Hunde und Paviane scheinbar vollkommen gleichberechtigt zusammenleben.

3. Hundepfoten riechen nach Popcorn

Trockene Hundepfoten erinnern in ihrem Duft stark an Popcorn.
Trockene Hundepfoten erinnern in ihrem Duft stark an Popcorn.  © Unsplash/Camylla Battani

Habt Ihr schon einmal an Hundepfoten gerochen? Wenn ja, dann ist Euch bestimmt schon aufgefallen, dass diese ein wenig nach Popcorn oder Maischips riechen. 

Im englischen Sprachgebrauch wird das Phänomen auch "Frito Feet" genannt. 

Dieser eigentlich gar nicht so unangenehme Geruch kommt durch eine Mischung aus Schweiß und Bakterien zustande, die sich zwischen den Zehen bildet. Da anders als Menschen Hunde nur an ihren Pfoten schwitzen, nimmt man es hier ganz besonders intensiv wahr. 


4. Moskaus Streuner fahren U-Bahn

Streunende Hunde sind in Russland nichts Ungewöhnliches. Seit einigen Jahren machen jedoch die Streuner rund um Moskau besonders von sich Reden. 

Um schneller von einem Ort zum anderen zu gelangen, nutzen die Hunde die Moskauer Metro. 

Außergewöhnlich daran ist, dass die Tiere systematisch vorgehen. Das heißt, sie nutzen zu bestimmten Tageszeiten ganz genaue Routen, anstatt einfach irgendwo ein- und auszusteigen. 

Während sie ihr Weg am Morgen ins Stadtzentrum führt, weil hier das meiste Futter zu erwarten ist, geht es abends per U-Bahn wieder zurück in die Randgebiete. Woran sie sich bei ihrer Fahrt orientieren, ist nicht ganz klar. Bei den Russen werden die Hunde weitestgehend akzeptiert. Auch wenn das bedeutet, hin und wieder den Sitzplatz mit einem Hund teilen zu müssen.

5. Hundenasen sind so einmalig wie Fingerabdrücke

Ähnlich wie der menschliche Fingerabdruck, ist die Nase eines Hundes vollkommen einzigartig. Die äußere Struktur ist - ob man es glauben mag oder nicht - bei jedem Hund verschieden. 

Eine chinesische Software-Firma hat sich diese Besonderheit jetzt zunutze gemacht. Mithilfe eines biometrischen Systems für Hunde (ähnlich einer Gesichtserkennungssoftware) soll dieses zukünftig dazu beitragen, entlaufene Hunde leichter zu ihren Besitzern zurückzubringen. 

Zuvor reicht es aus, dass der Besitzer mit dem Smartphone ein Bild der Hundenase macht und es in einer virtuellen Datenbank hochlädt. 

6. Hunde in Deutschland produzieren 5,5 Milliarden Häufchen pro Jahr

Mülleimer für Hundehaufen stehen in Städten vielerorts bereit.
Mülleimer für Hundehaufen stehen in Städten vielerorts bereit.  © Unsplash/Markus Spiske

Schätzungen von Experten zufolge werden bei ca. 7 Millionen Hunden in Deutschland jährlich sage und schreibe 5,5 Milliarden Häufchen produziert. Das scheint erst einmal sehr viel. 

Doch würden die Hundehaufen kein Problem darstellen, wenn sie immer sofort von ihren Herrchen entfernt würden. Das ist aber oft nicht der Fall und besonders in dicht besiedelten Großstädten ein gewaltiges Problem. 

In Berlin kommen so schätzungsweise täglich 55 Tonnen Hundekot zusammen, der einfach auf den Straßen liegen bleibt. 

Für Städte und Gemeinden ein großes Problem. Bereits jetzt müssen fahrlässige Hundebesitzer mit Bußgeldern von rund 100 Euro rechnen. 

7. Hunde richten ihr Geschäft nach dem Magnetfeld aus

Bleiben wir gleich beim Thema Hundehäufchen. Ist Euch schon mal aufgefallen, dass sich sehr viel Hunde mehrfach im Kreis drehen, bevor sie sich für ihr Geschäft niederlassen?

Tatsächlich hat das einen Grund. Forscher fanden heraus, dass Hunde sich bei ihrer Notdurft gerne in Nord-Süd-Richtung ausrichten. 

Die Ursache dafür ist der Einfluss des Magnetfeldes der Erde, welches die Hunde wahrnehmen können. 

Warum Hunde das allerdings tun, ist nicht abschließend geklärt. Eine Theorie geht davon aus, dass Hunde auf diese Weise die Orientierung innerhalb ihres Territoriums bewahren.

Nanu, schon vorbei? Zum Glück versorgt uns die Wissenschaft auch zukünftig mit neuen spannenden Erkenntnissen über Hunde.
Nanu, schon vorbei? Zum Glück versorgt uns die Wissenschaft auch zukünftig mit neuen spannenden Erkenntnissen über Hunde.  © Unsplash/Braydon Anderson

Das waren sieben kuriose Fakten zu Hunden. Wenn Ihr nicht genug von News über die treuen Vierbeiner bekommen könnt, dann werft doch mal einen Blick auf unsere Themenseite Hunde

Titelfoto: Unsplash/Braydon Anderson

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