"Hatte so etwas noch nie zuvor gesehen": Paar stoppt sofort ihr Auto, als es sieht, dass Hunde aneinanderhängen
Baja California (Mexiko) - Als US-Amerikanerin Alli zwei Hunde auf den Straßen von Mexiko erblickte, die scheinbar aneinanderklebten, war ihr nicht sofort klar, was sie da mit ansehen musste. Was aber schnell feststand, war, dass sie keine Sekunde zögern wollte, um zu helfen.
Alli und ihr Partner Nick waren im mexikanischen Bundesstaat Baja California unterwegs, als sie aus der Ferne einen großen schwarzen Hund sahen, der mit einem deutlich kleineren braun-weißen Vierbeiner am Hinterteil zusammenhing. "Ich verstand nicht, was ich da sah", erinnert sich die Tierschützerin in einem Instagram-Beitrag. "Ich hatte so etwas noch nie zuvor gesehen."
Nach einer knappen Erklärung ihres Freundes stoppte das Paar ihr Auto und brachte die beiden Hunde dazu, sich voneinander zu lösen. "Es war das erste Mal, dass ich tatsächlich miterlebte, wie sich zwei Hunde paarten", schreibt sie weiter. "Wir waren wegen der Überpopulation von Straßenhunden im Einsatz, und ich erlebte hautnah, wie dieser Kreislauf beginnt."
Alli merkte schnell, wie sehr ihr das Schicksal der braun-weißen Hündin ans Herz ging. Für sie und Nick stand deshalb fest, dass sie die mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit geschwängerte Hündin nicht zurücklassen wollten.
Die Rettungsaktion sollte sich zunächst als schwierig gestalten, da die Fellnase schreckliche Angst vor den beiden Menschen hatte. In einer Pemex-Tankstelle, die ihr später auch den Namen "Pemmy" einbringen sollte, konnte das Paar die Hündin schließlich einfangen.
Paar holt schwangere Hündin von der Straße und trifft harte Entscheidung
Ab diesem Moment sollte sich Pemmys Leben schlagartig zum Guten wenden. Noch am selben Tag ließen die US-Amerikaner das Tier kastrieren und beendeten dadurch auch die bestehende Schwangerschaft.
"Es gibt auf dieser Welt bereits zu viele Hunde, die in Tierheimen und auf der Straße warten und darauf hoffen, dass sich jemand für sie entscheidet 😭", begründet Alli ihre herzzerreißende Entscheidung.
Pemmy hätte dadurch die Chance bekommen, ihr Leben für sich selbst zu haben, statt Welpen großziehen zu müssen. "Jetzt verbringt unsere süße Pemmy ihre Tage damit, mit ihrer Schwester zu spielen und sich von ihrer Familie für immer rundum verwöhnen zu lassen", so die Tierschützerin.
"Mit Pemmy hat dieser Kreislauf ein Ende gefunden."
Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/Instagram/expedition.ola

