Auge verloren und ausgesetzt, um Tierarzt zu sparen? Kleiner Chihuahua sucht neues Zuhause
Frankfurt am Main - Der freundliche und wirklich sehr süße Chihuahua Monokel hat leider kein leichtes Los gezogen. Der arme Kerl hat mit einigen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen und wurde womöglich deshalb auch von seinen vorherigen Haltern ausgesetzt.
Jedenfalls kam der etwa drei bis vier Jahre alte Rüde als Fundhund in das Tierheim in Frankfurt am Main. Und wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Webseite des Tierheims berichten, hatte er da bereits ein schlimm krankes linkes Auge; so krank, dass es nicht mehr zu retten war und entfernt werden musste (und der Hund wohl so zu seinem ungewöhnlichen Namen kam).
Hinzu komme, dass Monokel an einer vermutlich genetisch bedingten Patellaluxation, also einer Erkrankung der Kniegelenke, leide. Im Tierheim wird deshalb vermutet, dass ihn seine Vorbesitzer wegen der hohen Tierarzt-Kosten sich selbst überlassen haben.
Nichtsdestotrotz zeige sich der Kleine als sehr lebensfroher Hund, der auch die erfolgte OP und den Verlust seines Auges gut verkraftet habe.
Er liebe es Gassi zu gehen und laufe dabei auch gut an der Leine, tobe gerne mit Artgenossen im Tierheim und möge es auch sehr, mit seinen Menschen zu kuscheln und zu spielen.
Der süße Chihuahua wäre auch für Anfänger und als Familienhund geeignet
Viel mehr ist über Monokel leider nicht bekannt; etwa ob er es kennt, alleine zu Hause zu bleiben oder im Auto mitzufahren. Das müsste bei Bedarf noch mit ihm in kleinen Schritten eingeübt werden, heißt es auf der Webseite. Seinen Zwinger halte der Rüde aber sauber, ist also höchstwahrscheinlich stubenrein.
Und da er einfach ein überaus netter und unkomplizierter Hund sei, würde man ihn auch an Hundeanfänger vermitteln. Als Familienhund wäre Monokel demnach ebenfalls sehr gut geeignet. Allerdings sollten Kinder mindestens sechs Jahre alt sein und verstehen, dass er kein Spielzeug ist und nicht bedrängt werden möchte.
Ob sich Monokel mit im Haushalt lebenden Katzen versteht, könne auf Wunsch gerne im Tierheim getestet werden.
Noch zu erwähnen ist, dass der Rüde wegen seiner Knieprobleme in seinem neuen Zuhause nicht viele Treppen steigen sollte.
Ihr möchtet den kleinen Kerl adoptieren und ihm ein schönes Hundeleben schenken? Dann könnt Ihr Euch gerne mit dem Frankfurter Tierheim per E-Mail in Verbindung setzen.
Titelfoto: Bild-Montage: Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung e.V.
