Ausgesetzter Hund hat Zettel mit Nachricht am Halsband, die seinen Retter ins Herz trifft

Johnson County (Indiana) - Diese Notiz änderte alles: Beamte des Veterinäramtes von Johnson County in Indiana bekamen vergangene Woche einen Tipp von einem Anrufer, dass ein Hund - an einen Baum gefesselt - ausgesetzt worden war. Als sie das Weibchen fanden, entdeckten sie einen Zettel am Halsband. Es handelte sich um eine herzzerreißende Nachricht. 

Roadie, nachdem sie gefunden wurde.
Roadie, nachdem sie gefunden wurde.  © Twitter/Screenshot/@AaronTheNewsGuy

Michael Delp, Direktor des Veterinäramtes, erklärte gegenüber WXIN, dass sein Herz bei dem Mann war, obwohl dieser seine Hündin auf so traurige Weise ausgesetzt hatte. 

Denn das Herrchen konnte zumindest ein paar nachvollziehbare Erklärungen für sein Handeln aufzählen. So schrieb er in dem Brief, den er aus der Perspektive seiner Hündin verfasst hatte, unter anderem:

"Hi, mein Name ist Roadie... Mein Vater verlor seinen Job und bald sein Zuhause wegen COVID. Bitte bete für ihn und gib ihm Hoffnung, dass ich ein gutes Zuhause finde!"

Des Weiteren gab der Besitzer der Hündin noch zahlreiche Details bekannt und erklärte aus Roadies Sicht: 

"Ich war ein verwöhntes Mädchen, mein Vater gab mir meine eigene Couch zum Liegen und mein eigenes... Bett... Bitte finde mich, gib mir ein neues Zuhause und Liebe. Und vielleicht einen Freund! Ich liebe Kinder und spiele gut mit anderen Hunden..." 

Hoffnung für Hündin Roadie

Dieser Brief erklärte die tragischen Umstände, unter denen Roadie ausgesetzt wurde.
Dieser Brief erklärte die tragischen Umstände, unter denen Roadie ausgesetzt wurde.  © Twitter/Screenshot/@AaronTheNewsGuy

Michael Delp konnte die Beweggründe des Hundebesitzers zwar nachvollziehen, doch er übte zugleich Kritik an dessen Verhalten. So sagte der Direktor des Veterinäramtes: 

"Wie auch immer, einen Hund mitten im Nirgendwo auszusetzen, ist jedoch nicht der richtige Weg. Es gibt alle möglichen Dinge, die diesem Tier hätten passieren können. Von einem Fahrzeug angefahren oder von anderen Tieren angegriffen zu werden."

Sein Besitzer hätte die Hündin schließlich auch direkt ins Tierheim bringen können. Michael Delp erklärte, dass Roadie derzeit in Sicherheit sei. 

Mehr als 20 Adoptionsanträge habe er für den Vierbeiner mittlerweile erhalten. Roadie dürfte also zum Glück schon bald eine neue Familie bekommen. 

Titelfoto: Twitter/Screenshots/@AaronTheNewsGuy

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