Besitzer werden Hund nicht los: Was sie dann versuchen, macht fassungslos

Bergheim - Hündin Amy hat keine Ahnung, dass sie dem Tod gerade nochmal von der Schippe gesprungen ist - dabei ist die Vierbeinerin kerngesund! Ihre Pfleger schilderten nun die Geschichte der unglückseligen Kaltschnauze, die bislang wahrlich vom Pech verfolgt wurde.

Hündin Amy ist dem Tod - dank des Einsatzes des Bergheimer Tierheims - nochmal von der Schippe gesprungen.
Hündin Amy ist dem Tod - dank des Einsatzes des Bergheimer Tierheims - nochmal von der Schippe gesprungen.  © Bildmontage: Instagram/tierheim_bergheim

Zum zweiten Mal landete Amy in der vergangenen Woche im Tierheim Bergheim - und das ist auch gut so! Denn fast hätte die Hündin ein schreckliches Schicksal ereilt.

Wie die Bergheimer Tierretter am Montagabend in ihrem neuesten Instagram-Beitrag berichteten, hatte die hübsche Hündin im Tierheim gelebt, ehe sie vor mehr als einem Jahr von neuen Besitzern übernommen wurde.

Amy sollte damals in ein neues, besseres Leben starten und kam in einen Haushalt, in dem neben mehreren Kindern noch drei weitere Hunde wohnten. Dann merkten die neuen Besitzer allerdings, dass sie mit der Vierbeinerin überfordert waren und entschlossen sich dazu, Amy wieder abzugeben.

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"Sie kontaktierten diverse Tierheime und Tierschutzvereine in der Umgebung, aber niemand hatte einen Platz frei", schilderten die Tierretter und berichteten, dass Amys neue Besitzer schließlich zu einem ungeheuren Mittel griffen: So riefen sie eine Tierarztpraxis an und fragten nach, ob man die Hündin nicht einfach euthanasieren könne!

Glücklicherweise meldete sich die Praxis daraufhin bei den Bergheimer Tierrettern, die "heilfroh" über den Anruf der Veterinäre waren und Amy - dank eines gerade frei gewordenen Platzes - wieder bei sich aufnahmen.

Hündin Amy wäre fast eingeschläfert worden - landete schließlich aber wieder im Tierheim

Tierheim Bergheim: "Nie zuvor war die Situation so extrem"

Das Bergheimer Tierheim hofft, dass Amy ein Zuhause auf Lebenszeit findet.
Das Bergheimer Tierheim hofft, dass Amy ein Zuhause auf Lebenszeit findet.  © Bildmontage: Instagram/tierheim_bergheim

Die Tierretter nahmen Amys Fall zum Anlass, erneut auf die drastische Situation in den Tierheimen aufmerksam zu machen, denn die Not der Einrichtungen wird allmählich immer größer.

"Die Aufnahmekapazitäten sind landesweit mehr als erschöpft und dem gegenüber steht eine stetig wachsende Zahl von Abgabeanfragen. Nie zuvor war die Situation so extrem. Nie zuvor wurden so viele Hunde unüberlegt an- und wieder abgeschafft", hieß es in dem Post.

Das Tierheim fragte sich im Hinblick auf die gravierende Lage voller Sorge, wo das alles noch hinführen solle.

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"Wie kann man die Tiere schützen, damit sie menschliches Unvermögen nicht mit ihrem Leben bezahlen müssen?", so die Tierretter, die nun hoffen, dass Amy in Zukunft ein neues Zuhause finden wird, in dem sie diesmal für immer bleiben darf!

Titelfoto: Bildmontage: Instagram/tierheim_bergheim

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