Er schläft lieber auf Stroh als im Hundebett: Fenris sucht ein Zuhause
Hamburg - Kein Hund wie jeder andere: Schäferhund-Mischling Fenris hat eine bewegte Vergangenheit. Die Hoffnung auf ein anderes Zuhause als das Tierheim in Hamburg hat er aber noch nicht aufgegeben.
Wie der Hamburger Tierschutzverein auf seiner Website schreibt, kam der Vierbeiner am 16. September des vergangenen Jahres ins Tierheim an der Süderstraße - zuvor lebte er vermutlich als Straßenhund.
Dementsprechend bringt Fenris einige Unsicherheiten mit, vor allem gegenüber fremden Menschen. Neue oder enge Situationen sorgen für Angst bei ihm, weshalb er sich draußen auch deutlich wohler fühlt als in geschlossenen Räumen.
Da der zwei Jahre alte Rüde zudem nicht annähernd stubenrein ist, wäre ein ländlicher Hof für ihn als Zuhause ideal. Er schläft tatsächlich auch lieber draußen auf Stroh als in einem Hundebett.
Klar ist: Seine zukünftigen Besitzer brauchen viel Zeit, Geduld und Verständnis für Fenris. Sie müssen ihm Sicherheit geben, ihn nicht überfordern und ihm das Leben ermöglichen, was er führen will.
Für Tierheim-Hund Fenris gilt eine Maulkorb- und Leinenpflicht
Der Vierbeiner orientiert sich stark an anderen Hunden und lebt gerne mit ihren zusammen. Ein vorhandener Hund in der Familie kann ihm Sicherheit geben, sollte aber mindestens gleich groß sein, damit es funktionieren kann.
Allerdings: Aufgrund von Beißvorfällen mit Artgenossen gilt für Fenris derzeit eine Maulkorb- und Leinenpflicht. Mit souveräner Führung und viel Geduld kann und muss daran aber weiter gearbeitet werden.
Bis Fenris sein zukünftiges Zuhause findet, freut er sich auch über die Übernahme einer Patenschaft, mit der bei seiner Versorgung im Tierheim finanziell unterstützt werden kann.
Ihr wollt dem Schäferhund-Mischling eine Chance geben? Sein kompletter Steckbrief und eine Möglichkeit zur Kontaktaufnahme mit dem Tierheim sind unter hamburger-tierschutzverein.de zu finden.
Titelfoto: Hamburger Tierschutzverein von 1841 e.V.

