Familie gibt Hund nach zwei Jahren ins Tierheim: Was er dort tut, bricht Pflegern das Herz

Stafford (Virginia, USA) - Es ist ohnehin schon hart, wenn sich eine Familie nach mehr als zwei Jahren dazu entschließt, ihren Hund zurück ins Tierheim zu geben. Doch die Reaktion, die Rüde Milo in genau dieser Situation zeigte, als er ins "Stafford County Animal Shelter" musste, brach seinen Pflegern endgültig das Herz.

Mit einem traurig, verängstigtem Blick schaut Rüde Milo im Tierheim in die Kamera.  © Facebook/Screenshot/Stafford County Animal Shelter

Milo wurde am 17. Januar in das Tierheim in Stafford, Virginia, gebracht. Dort zeigte sich der bereits untergewichtige Vierbeiner von Anfang an verhaltensauffällig. In einem Facebook-Posting wandten sich seine Betreuer an die Öffentlichkeit, um Milos Schicksal zu teilen.

Darin schreiben sie unter anderem: "Milo hat Angst (...) In seinem Zwinger zittert Milo. Er beobachtet alles. Er möchte Vertrauen fassen, weiß aber nicht wie."

Weiter heißt es dort: "Laute Geräusche, fremde Menschen, ungewohnte Gerüche. Das ist alles sehr überwältigend für einen Hund, der außerhalb seines Zuhauses nicht ausreichend sozialisiert wurde." In dem Video, das Milo zeigt, sitzt er mit ängstlichem Blick und zitternd am Fenster seines Zwingers.

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Vor Ort kümmere sich derzeit eine ehrenamtliche Hundetrainerin um den zweijährigen Australian-Shepherd-Mischling, so das Tierheim.

Die Liste seiner Probleme fällt unterdessen recht lang aus.

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Neues Facebook-Posting bietet kein Happy End für Milo

Im Clip sieht man, dass Milo vor Angst zittert.  © Facebook/Screenshot/Stafford County Animal Shelter

In dem Posting heißt es, Milo habe Angst vor Männern, sei unsicher in neuen Umgebungen, habe eine mangelnde Sozialkompetenz, sei aber andererseits darauf bedacht, anderen zu gefallen - und nicht aggressiv.

"Im Tierheim sehen wir einen verängstigten, verwirrten jungen Hund, der nicht versteht, was mit ihm geschieht", hält das Stafford County Animal Shelter fest.

Milo mangelt es also vor allem an Struktur und Selbstvertrauen. Was genau seine Familie mit ihm falsch gemacht hat, weiß niemand. Dass sie ihm definitiv nicht das geben konnte, was er brauchte, ist hingegen klar.

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Trotz des herzzerreißenden Postings hat sich bislang nichts für Milo ergeben. Vor wenigen Tagen hat sich sein Tierheim erneut auf Facebook gemeldet. Demnach gibt es zwar eine gewisse Anteilnahme, aber keinen ernsthaften Interessenten.

Verständlich: Wer Milo eine Chance geben will, muss wohl viel Zeit und Geduld investieren.

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