Frau lässt sich von Hund mehrmals oral befriedigen, doch es kommt noch schlimmer

Worms - Wie kann man das einem Tier nur antun? Eine Frau aus dem Landkreis Alzey-Worms soll ihren Hund mehrfach dazu missbraucht haben, sie oral zu befriedigen. Doch damit noch nicht genug.

Die Angeklagte wurde aufgrund der Tatsache, ihren Hund mehrfach für den Oral-Sex missbraucht zu haben, zu einer Geldstrafe verurteilt (Symbolfoto).
Die Angeklagte wurde aufgrund der Tatsache, ihren Hund mehrfach für den Oral-Sex missbraucht zu haben, zu einer Geldstrafe verurteilt (Symbolfoto).  © 123RF/Jennifer Pierce

Denn wie die Tierschutzorganisation "People for the Ethical Treatment of Animals" (PETA) durch einen anonymen Hinweisgeber herausfand, filmte die Frau die sexuellen Handlungen mit ihrem Hund, einem Boxer und verbreitete die ekelhaften Filmchen sogar im Netz.

Eben dieses Videomaterial bekam PETA im Jahr 2018 schließlich in die Hände, übergab die eindeutigen Beweise an die Staatsanwaltschaft Mainz und erstattete Anzeige. (Glücklicherweise) Erschwerend kam hinzu, dass auf einem der Videos wohl auch das Gesicht der Beschuldigten deutlich zu erkennen ist. 

Die Folge: Gegen die Frau wurde umgehend ein Strafbefehl erlassen, 600 Euro sollte sie zahlen. Doch selbst mit dieser verhältnismäßig milden Strafe zeigte sie sich nicht einverstanden und legte umgehend Widerspruch ein.  

Doch zu einem Berufungs-Prozess kam es am Dienstag (29.) gar nicht, da die Beschuldigte nicht vor dem Amtsgericht erschien. Somit wurde der Strafbefehl schließlich doch bindend. Doch vor allem die Tierschützer zeigten sich nach diesem Horror-Szenario nur bedingt zufrieden.

Beschuldigte hat mehrmals Oral-Sex mit Hund - 600 Euro Strafe

"Auch wenn das Verfahren lange gedauert hat, sind wir froh, dass die Angeklagte die Geldstrafe zahlen muss. Es kommt noch viel zu selten vor, dass Straftaten in diesem Bereich überhaupt gerichtlich sanktioniert werden", sagte PETAs Leiter der Rechts- und Wissenschaftsabteilung Dr. Edmund Haferbeck, der den Prozess vor Ort beobachtete.

Die Tierschützer fordern einen verstärkten Fokus und eine dementsprechend verschärfte Urteilssprechung in Fällen von Gewalt gegenüber Tieren. "Geschätzte 80 bis 90 Prozent aller extremen Gewalttäter haben vorher bereits Tiere gequält", heißt es von Seiten PETAs.

Titelfoto: 123RF/Jennifer Pierce

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