Frau und drei Geschwister leiden Jahre an mysteriöser Krankheit: Ihr Hund ist der Schlüssel
USA - Was für eine bittere Erkenntnis nach rund zehn Jahren: Makalea und ihre drei jüngeren Geschwister aus den USA litten in diesem Zeitraum an einer mysteriösen Krankheit. Sie hatten Kopfschmerzen, waren schlapp, hatten teilweise sogar Lähmungserscheinungen. Doch während die Geschwister jahrelang rätselten, woher die Symptome kamen, war ihr Hund Molly von Anfang an der Schlüssel zur Antwort auf diese Frage gewesen.
Molly hatte gleich zu Beginn dieser schweren zehn Jahre die Diagnose Lyme-Borreliose erhalten - und war umgehend mit Antibiotika behandelt worden. Genau diese Krankheit stellte sich im Nachhinein als des Rätsels Lösung bei Makalea und ihren Geschwistern heraus.
Anfang Juni berichtete die junge Frau auf ihrer Instagram-Seite von der schlimmen Zeit. Leider waren sie und die anderen nie auf die Idee gekommen, dass sie ebenfalls an Borreliose erkrankt sein könnten. Der Grund: Obwohl alle vier von Zecken gebissen worden waren, hatte keiner von ihnen die typische Wanderröte entwickelt.
Diese tritt oft einige Tage bis wenige Wochen nach der Übertragung auf - muss aber nicht sein. Und so ahnte keines der Geschwister, dass es dieselbe Krankheit wie Hündin Molly hatte.
Besonders bitter: In einem Gespräch mit Newsweek erklärte Makalea, dass sie und ihre Geschwister sich ungefähr im selben Zeitraum wie ihre Fellnase infiziert haben müssen.
Allerdings stellten die Ärzte bei den Geschwistern nicht nur Borreliose fest.
Makalea erzählt ihre bittere Geschichte in Insta-Posting
Bartonellose, Babesiose und Rocky-Mountain-Fleckfieber traten bei einigen von ihnen zusätzlich auf! Besonders bitter: Während sich Molly dank der frühen Behandlung schnell erholte, mussten die vier Erwachsenen ein Jahrzehnt lang mit den Symptomen leben.
Deshalb will die US-Amerikanerin jetzt vor allem in den sozialen Medien über dieses Problem aufklären. "Es ist ein Mythos, dass Lyme-Borreliose immer mit einer Wanderröte - also einem Ausschlag in Form einer Zielscheibe - einhergeht", sagte sie laut Newsweek.
Immerhin: Nach jahrelanger Behandlung denkt Makalea, dass sie inzwischen zu 90 Prozent geheilt ist.
Aber: "Hätte man die Lyme-Borreliose frühzeitig erkannt, wäre mein Leben vielleicht ganz anders verlaufen", vermutet sie heute.
Titelfoto: Bildmontage: Instagram/Screenshots/heymakalea

