Tagelang eingesperrt: Retter befreien Hund aus tödlicher Zwickmühle
Nashville (Tennesse/USA) - Rettung in letzter Minute: In der US-Metropole Nashville (Tennessee) hat ein dramatischer Feuerwehreinsatz für großes Aufsehen gesorgt. Ein Hund geriet aus bislang unerklärbaren Gründen zwischen zwei Gebäude und saß dort über zwei Tage fest. Dass er diese Tortur überlebte, grenzt an ein Wunder.
"Am Sonntag, dem 17. Mai, wurde die Einheit EN31 zu einem Routineeinsatz gerufen, der sich jedoch schnell zu etwas viel Bedeutenderem entwickelte", erklärte das Einsatzteam des "Nashville Fire Departments" auf Facebook.
Als die Feuerwehr den Notruf des besorgten Bürgers entgegennahm, konnte sie ihren Ohren kaum trauen. Wie der Anrufer am anderen Ende der Leitung berichtete, harrte der Hund bereits mehrere Tage in dem engen Schacht aus.
"Kapitän William 'Joey' Wilson nahm sofort Kontakt mit dem Eigentümer des Grundstücks auf und erhielt die Erlaubnis, mehrere Betonblöcke aus dem Gebäude zu entfernen, um den Hund zu befreien", fügte das Department hinzu.
Mit vereinten Kräften durchbrachen die Einsatzkräfte die Hauswand, um den verängstigten Vierbeiner in Sicherheit zu bringen. "Die Tierkontrolleinheit der Metro hat sich des Hundes angenommen", schrieb das Team.
Nun versuche das Department, den Besitzer der Fellnase ausfindig zu machen. Falls das nicht gelingen sollte, werde man für ihn ein neues, "liebevolles Zuhause" finden. Wie das Tier zwischen die zwei Gebäude geraten konnte, ist bislang noch unklar.
Auf Social Media zeigte sich eine riesige Welle der Anteilnahme. Zahlreiche User lobten das schnelle Handeln der Feuerwehr. "Danke, dass ihr dem Hund ein 'Happy End' geben konntet", kommentierte eine Nutzerin unter dem Beitrag.
Titelfoto: Fotomontage/Facebook/Screenshot/Nashville Fire Department
