Fulda - Der sechs Jahre alte Mischlings-Rüde Fred hatte eigentlich bereits sein Glück bei tierlieben Menschen gefunden, doch dann bekamen diese ein Baby und die Situation änderte sich zu Freds Leidwesen sehr.
Denn wie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf der Webseite des Tierheims mitteilen, war der Hund mit dem neuen Familienmitglied derart überfordert, dass man ihn schweren Herzens im Tierheim in Fulda abgeben musste.
In seinem alten Zuhause habe Fred eine sehr gute Erziehung genossen und es sei wirklich ordentlich mit ihm gearbeitet worden.
Er sei sehr intelligent, beherrsche viele Kommandos, laufe gut an der Leine, sei stubenrein und an das Leben im Haus bestens gewöhnt. Alleine bleibe er auch eine gewisse Zeit und kenne es im Auto mitzufahren.
Allerdings benötige der Rüde etwas Zeit, um neuen Menschen sein Vertrauen zu schenken. Bei bekannten Gesichtern sei er aber sehr freundlich und genieße seine Streicheleinheiten.
Mit anderen Hunden und fremden Menschen hat Fred erst einmal Probleme
Bei anderen Hunden und fremden Menschen - vor allem bei Männern - habe er zunächst allerdings häufig Probleme, sei misstrauisch und gehe auch nach vorne, wenn er bedrängt wird. Hier käme es auf eine gute Bindung und eine ebensolche Führung an, heißt es auf der Webseite. Fred trage einen Maulkorb, an den er aber gewöhnt ist.
Zudem wird ihn das Tierheim wegen seiner Vorgeschichte nicht an einen Haushalt mit kleinen Kindern abgeben, auch wenn er sich bei seiner alten Familie gegenüber dem Baby nie aggressiv gezeigt habe.
Für Anfänger sei Fred eher nicht geeignet, da er eine ganz klare und souveräne Führung benötige. Wenn er diese erhalte, dann könne man einen tollen Kumpel mit jeder Menge Potenzial als neuen Mitbewohner begrüßen.
Wer den feinen Kerl kennenlernen möchte, kann ihn gerne im Tierheim besuchen. Dafür sollte zuvor unter der Telefonnummer 0661-607413 oder per E-Mail ein Termin vereinbart werden.