Hund friert im Schnee bei mehr als minus 50 Grad fest und kann nur noch den Kopf bewegen

Churapcha (Russland) - Eine ungewöhnliche Rettungsaktion fand in Sibirien im Dorf Churapcha statt. Dort konnte sich ein streunender Hund bei einer Temperatur von minus 54 Grad Celsius nicht mehr alleine aus dem eisigen Schnee befreien.

In einem Dorf in Sibirien fror ein Hund im vereisten Schnee fest. (Symbolbild)
In einem Dorf in Sibirien fror ein Hund im vereisten Schnee fest. (Symbolbild)  © 123rf.com/sergeyp

Wie "Daily Mail" berichtet, wurde das klägliche und herzzerreißende Heulen des Tieres von einer Frau gehört, die zu der Zeit in der Küche des örtlichen Krankenhauses arbeitete.

Sie eilte hinaus und fand den obdachlosen Vierbeiner nicht weit entfernt. Fast sein ganzer Körper war im vereisten Schnee gefangen.

Weil sie es nicht schaffte, den armen Hund aus seiner misslichen Lage herauszuholen, bat die Frau einige Dorfbewohner um Unterstützung.

Ein Mann namens Terentyi Tomskyi, der in der Nähe des Unglücksortes lebt, brachte eine Eisenstange mit und begann, das Eis um den Hund vorsichtig aufzubrechen.

Aufnahmen davon veröffentlichte er später auf seinem Instagram-Profil. Aber Vorsicht! Die Bilder sind absolut nichts für schwache Nerven!

Doch ein Wunder geschah!

Eine der kältesten bewohnten Region

Denn Terentyi Tomskyi gelang es, den leidenden Hund aus dem gefrorenen Schnee zu befreien! Und er entdeckte noch etwas: das Tier hatte eine kleine Markierung im Ohr. Das deutete darauf hin, dass es einmal eingefangen, geimpft und sterilisiert wurde, bevor es wieder auf die Straße gebracht worden war.

Nach seiner Rettung wurde die erschöpfte Fellnase in einen warmen Raum gebracht und dort erstmal gefüttert. Lokale Medien berichteten, dass der Hund erfrorene Pfoten hatte. Sie wurden von einem Tierarzt behandelt, der keine ernsthaften Verletzungen feststellte. Das Hündchen sollte also bald wieder fit sein.

Und es gibt noch eine weitere gute Nachricht: Der Hund hat ein neues Zuhause gefunden! Er wird bei der Frau leben, die ihn als erste gefunden hat.

In Jakutien in Sibirien, wo sich auch Churapcha befindet, herrscht zurzeit einer der härtesten Winter seit vielen Jahren. Die Region gilt als eine der kältesten der Welt, in der Menschen leben.

Titelfoto: 123rf.com/sergeyp

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