Hunde beschützen Pinguine, doch nun benötigen sie selbst dringend Hilfe!

Victoria - Ist das vielleicht der niedlichste Job der Welt? Seit dem Jahr 2006 werden Pinguine auf einer Insel vor dem australischen Victoria von Hunden beschützt. Doch nun brauchen die Vierbeiner selbst dringend Unterstützung.

Wuff! Die italienischen Schäferhunde beschützen die Pinguine beim Brüten.
Wuff! Die italienischen Schäferhunde beschützen die Pinguine beim Brüten.  © Twitter/Bildmontage/WboolPenguins

Auf der Insel Middle Island brüten jährlich zahlreiche Pinguine. Doch deren Nachwuchs ist bedroht, und zwar von Füchsen! Einem ortsansässigen Hühnerzüchter kam eine geniale Idee: Wieso nicht einfach die italienischen Schäferhunde, die Maremmas, zum Schutz der Pinguine einsetzen?

Gesagt, getan. Seit dem Jahr 2006 existiert das Projekt. Auf der Website Warnambool Pinguins wird über die grandiose Entstehung sowie den Erfolg berichtet. Die Hunde vertreiben die Füchse und geben auf die kleinen Wesen Acht.

Seit dem Start des Unterfangens ist die Insel für Touristen überwiegend gesperrt. Durch den zusätzlichen Hundeschutz vergrößerte sich die Pinguinkolonie immens! Weltweit wurde über die ausgebildeten Maremmas berichtet. Sogar der Film "Oddball" wurde von den tierischen Hütern inspiriert.

Um das Projekt zu finanzieren, können Touristen jedes Jahr im Sommer eine Tour mit den Hunden buchen und sich über das Unterfangen informieren.

Doch durch Corona können diese Touren nicht mehr angeboten werden. Im Klartext bedeutet das, dass das Projekt auf einmal mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hat.

Pinguin-Projekt kämpft mit finanziellen Problemen

Die Hunde werden speziell für ihren Einsatz vorbereitet.
Die Hunde werden speziell für ihren Einsatz vorbereitet.  © Twitter/Bildmontage/WboolPenguins

Auf der Plattform GoFundMe bitten die Köpfe hinter dem Naturschutzprojekt um Spenden. Denn ohne die Einnahmen aus den Touren wird es dem Team schwerfallen, die nötigen Mittel für die Deckung der Ausgaben für die Maremmas aufzubringen.

Ihr Wunsch war es zunächst, eine Summe von umgerechnet etwa 20.000 Euro zu erreichen. "Alle gesammelten Gelder werden für die Ausbildung und Pflege der Herdenschutzhunde, die Instandhaltung ihrer Unterkünfte und die Deckung der Kosten für den Transport der Hunde nach und von Middle Island verwendet", heißt es.

Denn die Vierbeiner leben nicht das gesamte Jahr über auf der Insel. Wenn die Pinguine nicht brüten, beschützen die Maremmas auf dem Festland die Hühner auf einer Farm. Pensionierte Hunde, die ihren Dienst für die Pinguine erledigt haben, werden weiterhin unterstützt.

Das Feedback war sensationell. Das Ziel wurde geknackt, mehr als 30.000 Euro kamen bislang zusammen!

Die Organisatoren zeigen sich überwältigt. Auf Twitter bedanken sie sich bei ihren Fans.

Die Organisatoren des Hunde-Pinguin-Projektes sind vom Feedback begeistert

So kann sichergestellt werden, dass die Vierbeiner auch in der kommenden Zeit die Pinguine unterstützen können. Was für eine süße Aktion!

Titelfoto: Twitter/Bildmontage/WboolPenguins

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