Staffordshire (Vereinigtes Königreich) - Ein 33-Jähriger wird die nächsten fünf Jahre seines Lebens hinter Gittern verbringen müssen. Der Grund: Seine Hunde sind schuld am Tod eines Familienvaters.
Wie das zuständige Polizeirevier in einer Pressemitteilung verkündete, wurde James Harrison Trimble-Pettit (33) am Donnerstag verurteilt.
Zuvor hatte er sich schuldig bekannt, der Besitzer von zwei "gefährlichen, außer Kontrolle geratenen" Hunden zu sein, die den 52-jährigen Ian Price umgebracht haben.
Demnach geschah die tödliche Attacke bereits im September 2023.
Damals war Price gegen 15.15 Uhr in der Nachbarschaft unterwegs, als er einen der beiden American Bully ohne Leine entdeckte. Da er helfen wollte, den Hund nach Hause zu bringen, näherte er sich dem Tier. In dem Moment kam ein zweiter Vierbeiner der gleichen Rasse auf ihn zu.
Was genau der Auslöser das war, war dann passierte, ist unklar. Fest steht: Mit einem Mal attackierten die beiden Bullys den 52-Jährigen.
Zwar versuchten Zeugen des Geschehens noch, Price zu helfen. Leider ohne Erfolg. Hinzugerufene Rettungskräfte brachten den Zweifachpapa anschließend ins Krankenhaus, wo er seinen schweren Verletzungen erlag.
Verletzungen sollen "katastrophal" gewesen sein
Noch vor Ort wurde einer der beiden Hunde getötet. Kurz darauf musste auch der zweite eingeschläfert werden. Ihr Besitzer, Trimble-Pettit, wurde noch am selben Tag festgenommen.
Cheryl Hannan, leitende Ermittlerin in dem Fall, erklärte, dass Prices Tod vermeidbar gewesen werde, wenn der 33-Jährige seine Hunde unter Kontrolle gehabt hätte.
Die Verletzungen des Verstorbenen seien "katastrophal" gewesen. Insgesamt soll die Attacke ganze zwölf Minuten angedauert haben.
In einem offiziellen Statement wandte sich nun auch Prices Familie an die Öffentlichkeit: "Ian war ein geliebter Sohn, Ehemann, Vater, Bruder, Onkel und Freund für so viele ... Ians letzte Tat, einen Hund in die Sicherheit seines Zuhauses zurückzubringen, zeigt, wer er war – ein selbstloser Mann mit einem großen Herzen."