Husky brutal an Pfahl geknebelt: Als man ihn dann röntgt, kommt Schreckliches ans Licht

Pennsylvania (USA) - Der Fall um einen geretteten Husky im US-Bundesstaat Pennsylvania macht einen gleichzeitig wütend und tieftraurig: Nicht genug, dass die Hündin auf brutale Weise ausgesetzt worden war – spätere Untersuchungen sollten zeigen, dass "Justice" bereits vorher die Hölle durchgemacht hat.

So wurde Husky "Justice" aufgefunden: Jemand hatte sie eng an einen Pfahl gefesselt.
So wurde Husky "Justice" aufgefunden: Jemand hatte sie eng an einen Pfahl gefesselt.  © Bildmontage/Screenshot/Facebook/ Pennsylvania SPCA

Alles begann damit, dass den Mitarbeitern der Tierschutzorganisation "SPCA" in Pennsylvania das Foto einer wunderschönen Husky-Dame zugespielt worden war, die mitten in der Kälte mit einem Seil eng an einen Pfahl angebunden war. Sofort eilte das Team zu ihr, um sie zu befreien – doch sie war bereits verschwunden und die Tierschützer hatten das Gefühl, dass etwas nicht stimmte.

Kurz darauf erhielt die Organisation plötzlich ein Video, das zeigte, wie jemand brutal auf die Hündin einschlug. Umgehend wurde ein Haftbefehl eingereicht, um den miesen Täter zu stellen.

Noch während des Beantragungsprozesses entschloss sich der Besitzer der Huskys, den Vierbeiner endgültig loszuwerden und gab ihn unter dem Vorwand, ihn zufällig auf der Straße gefunden zu haben, bei einem Tierheim in der Nähe ab.

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Glücklicherweise stand die Einrichtung bereits mit SPCA in Verbindung und wusste um die Vorgeschichte der Hündin. "Sie kontaktierten uns sofort, und wir nahmen Justice direkt in unsere Obhut", erklärt ein Sprecher der Organisation auf Facebook.

Husky-Dame wird brutal misshandelt und erleidet Schädelfraktur

Auf einem Video konnten die Tierschützer dann sehen, wie jemand das Tier brutal schlug. Die Folge: Justice' Schädel erlitt einen Bruch.
Auf einem Video konnten die Tierschützer dann sehen, wie jemand das Tier brutal schlug. Die Folge: Justice' Schädel erlitt einen Bruch.  © Bildmontage/Screenshot/Facebook/ Pennsylvania SPCA

Als man das Tier anschließend durchcheckte, kam Schreckliches ans Licht: "Justice hatte einen Schädelbruch. Jemand hatte sie schwer verletzt. Absichtlich", sind sich die Tierschützer sicher. Die Schädelfraktur und Kopfwunde seien demnach Folge eines Traumas durch stumpfe Gewalteinwirkung.

Für die Organisation sei es "unbegreiflich", wie jemand Justice so etwas antun konnte. Aus diesem Grund würde man die Hündin nicht nur medizinisch versorgen, sondern auch Gerechtigkeit für sie erlangen wollen. "Justice' Vergangenheit wurde von jemand anderem bestimmt. Ihre Zukunft gehört ihr", schreibt SPCA.

Mithilfe von Spenden würde man nun die Behandlung der schwarz-braunen Husky-Dame finanzieren, die sich trotz ihres schweren Schicksals nicht unterkriegen lässt. "Und doch, trotz allem, was passiert ist, wedelt ihr Schwanz immer noch und sie ist so glücklich."

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Man vermutet, dass ihr Genesungsweg einige Zeit in Anspruch nehmen wird. Anschließend findet Justice hoffentlich ein Zuhause, in dem man sie endlich mit der Liebe überschüttet, die sie schon immer verdient hatte.

Titelfoto: Bildmontage/Screenshot/Facebook/ Pennsylvania SPCA

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