Jamie musste für einen Fehler teuer bezahlen: Darf sie doch noch glücklich werden?

Frankfurt am Main - Für Jamie begann die Reise nach Deutschland alles andere als nach Plan. Aufgrund der Ignoranz eines Menschen musste das Spitz-Mädchen mächtig büßen. Mittlerweile ist die Hündin aber bereit für ein neues Für-Immer-Zuhause.

Spitz-Mädchen Jamie musste aufgrund ungültiger Dokumente zunächst in Tollwut-Quarantäne ausharren.
Spitz-Mädchen Jamie musste aufgrund ungültiger Dokumente zunächst in Tollwut-Quarantäne ausharren.  © Tierschutzverein Frankfurt a.M. und Umgebung von 1841 e.V.

Aber was war genau geschehen? Darüber informierte der Tierschutzverein Frankfurt am Main und Umgebung in einem Beitrag, der der weißen Kuschelmaus gewidmet ist.

Demnach kam Jamie aus dem Ausland nach Deutschland, verfügte aber nicht über die notwendigen, gültigen Dokumente. Warum dem so war, kann nur gemutmaßt werden. Wahrscheinlich war der Vorbesitzer, beziehungsweise Verkäufer der dreieinhalb Jahre alten Fellkugel, aber nicht gerade der seriöseste Zeitgenosse.

Bezahlen musste am Ende Jamie - und das äußerst teuer. Denn aufgrund der fehlenden Nachweise über Impfungen und Co. musste sie zunächst in Tollwut-Quarantäne und die wichtige Zeit direkt nach der Einreise abgeschottet von anderen Hunden und Tieren verbringen.

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Auch Gassi gehen war in dieser Zeit nicht drin, sodass das tägliche Highlight der entsprechend spärlich gesäte Besuch eines Tierheimmitarbeiters war. Doch mittlerweile ist der weiße Spitz bereit für eine Vermittlung.

Dass die Sehnsucht danach, die Welt endlich in vollen Zügen zu entdecken, durch die Zwangspause natürlich besonders groß ist, dürfte auf der Hand liegen.

Ungültige Dokumente kosteten Jamie wichtige Zeit: Einige Aspekte bei der Spitz-Dame sind unbekannt

Das Posieren für die Kamera hat die drei Jahre alte Hündin bestens drauf.
Das Posieren für die Kamera hat die drei Jahre alte Hündin bestens drauf.  © Tierschutzverein Frankfurt a.M. und Umgebung von 1841 e.V.

Und so ist es unabdingbar, dass potenzielle Interessenten dazu gewillt sind, sich viel Zeit für das Hundemädchen zu nehmen und ihr all das intensiv näherzubringen, was ihr gezwungenermaßen verwehrt wurde.

Da ihre Vorgeschichte glücklicherweise keine offensichtlichen Auswirkungen auf ihr Wesen gehabt zu haben scheint, kann Jamie auch problemlos bei Hundeanfängern einziehen - und die können sich neben viel Action auch auf viel schmusen und kuscheln einstellen.

Denn die Vierbeinerin liebt körperliche Nähe über alle Maßen, insbesondere wenn es die zu ihren engsten Bezugspersonen ist. Dennoch gibt es einiges Unbekannte in Jamies Lebenslauf. Wie sie sich mit Katzen versteht, kann auf Wunsch im Tierheim getestet werden.

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Je nach Sympathie kommt sie hingegen mit ihren Artgenossen bestens aus. Leinenführigkeit und Stubenreinheit scheinen bei der Hündin bereits gegeben zu sein, während man nicht sagen kann, ob sie alleine zu Hause bleiben oder ruhig im Auto mitfahren kann.

Mögliche Interessenten, die den schwarzen Kulleraugen der flauschigen Spitz-Dame bereits verfallen sind, werden gebeten, Kontakt aufzunehmen. Möglich ist dies telefonisch unter den Rufnummern 069/423005 und 069/423006 oder mithilfe des Kontaktformulars.

Titelfoto: Montage: Tierschutzverein Frankfurt a.M. und Umgebung von 1841 e.V.

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