Kinder (6, 9) quälen kleinen Hund, doch das ist noch nicht alles!

Orszymowo - Ein erst wenige Wochen alter Welpe hat in Polen Grausames erlebt.

Der erst wenige Wochen alte Welpe wurde furchtbar gequält.
Der erst wenige Wochen alte Welpe wurde furchtbar gequält.  © Screenshot Facebook/Pogotowie dla Zwierząt

Das Drama passierte bereits Ende August im Dorf Orszymowo (etwa 80 Kilometer von Warschau entfernt).

Auf ihrer Facebook-Seite informierte die polnische Tiernotrettung "Pogotowie dla Zwierząt" über den schlimmen Vorfall.

Demnach haben zwei Jungen (6 und 9) den kleinen Hund mehrmals wie einen Ball in die Luft geworfen und ihn dann auf den harten Steinboden in eine Pfütze fallen lassen. 

Ein drastisches Video lieferte Beweise der Tortur, die der Vierbeiner durchmachen musste. Jemand spielte den kurzen Film der Hilfsorganisation zu.

Das minutenlang gequälte Hündchen "überlebte glücklicherweise und wurde von Tierschützern abgeholt und in eine Tierklinik in Warschau gebracht. Die Ärzte kümmern sich dort um ihn", schrieben die Tierretter weiter.

Sie machten auch unmissverständlich klar: "Wir haben alle Daten dieser Personen und ihre Fotos (...) an das Polizeipräsidium in Płock übermittelt. Unmittelbar nach der Identifizierung der Täter versuchten wir festzustellen, wo der Hund zu Boden geworfen wurde." Die Tierschützer waren auch in diesem Punkt erfolgreich und fanden es heraus!

Hunde sollen nun vermittelt werden

Nicht weit vom Tatort entfernt ist das Dorf Bodzanów, von dort stammte der Hund. Die Tiernotretter konnten auch die Besitzer des Welpen ausfindig machen - und fuhren dorthin.

Vor Ort konfrontierten sie die Halter mit dem schockierenden Verhalten ihrer Kinder, doch das schien sie nicht zu berühren. Es kam sogar noch schlimmer! Denn auf dem Grundstück fanden die Aktivisten auch die Geschwister des Welpen und seine Mutter, die ebenfalls krank war.

Kurzerhand packten sie alle Tiere ein und nahmen sie mit. Bald sollen sie in liebevolle Hände vermittelt werden. 

Auf die ehemaligen Hundebesitzer kommt nun sicherlich ein Strafverfahren zu.

Titelfoto: Screenshot Facebook/Pogotowie dla Zwierząt

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