Mann entdeckt verletzten Hund: Als er näher kommt, stockt ihm der Atem

Udaipur (Indien) - Diesen Anblick wird er wohl so schnell nicht vergessen: Ein Mann war nahe der indischen Großstadt Udaipur unterwegs, als er plötzlich einen verletzten Hund entdeckte.

Diese Wunde sah wirklich schlimm aus.
Diese Wunde sah wirklich schlimm aus.  © YouTube/Screenshot/Animal Aid Unlimited

Als der Inder dem Rüden näher kam, stockte ihm der Atem. Schnell griff er zum Telefon und drehte ein Video für die Tierschützer von "Animal Aid Unlimited". Denn der arme Vierbeiner hatte eine riesige blutige Wunde an seinem Hals, in der ein verbogener Draht steckte.

Nachdem es den kurzen Handyclip angesehen hatte, machte sich das Team auf den Weg, um den Hund zu retten. Zum Glück war es dem Zeugen in der Zwischenzeit gelungen, das schwer verletzte Tier in Sicherheit zu bringen.

Als die Retter vor Ort eintrafen, waren auch sie geschockt. Auf ihrem YouTube-Kanal, auf dem sie das zugehörige Video posteten, schrieben sie am Samstag:

"Dies ist eine der tiefsten und beunruhigendsten Wunden, die wir je gesehen haben. Um ihn zu fangen, konnten wir ihn in einen tragbaren Zwinger locken und brachten ihn in unser Krankenhaus."

Rüde Bounce hatte wochenlang Angst vor Berührungen

Bounce heute: Der Hund hat neuen Lebensmut gefasst.
Bounce heute: Der Hund hat neuen Lebensmut gefasst.  © YouTube/Screenshot/Animal Aid Unlimited

Dort wurde den Tierschützern das Ausmaß der Verletzung erst richtig klar:

"Als wir den Draht abschnitten, stellten wir mit gebrochenem Herzen fest, dass diese Wunde noch schlimmer war als wir vermutet hatten - Maden hatten sich in die tiefsten Stellen der langen Wunde eingegraben."

Und weiter: "Wir begannen sofort mit der Behandlung der Wunde, ohne zu wissen, ob wir ihn rechtzeitig gefunden hatten, um sein Leben zu retten."

Bounce, wie sie den Rüden nannten, ließ die Behandlung klaglos über sich ergehen. Als er am nächsten Morgen wieder zu Bewusstsein kam, begann er sogar schon wieder zu fressen. Doch der Hund hatte große Angst vor Berührungen und wich immer verschüchtert zurück.

Wochenlang kämpften die Tierschützer gegen die Wunde und für das Vertrauen des Vierbeiners, bis endlich der Knoten platzte.

Bounce fasste nach all der Zeit wieder Lebensmut und ließ sich streicheln. Mittlerweile ist die Wunde des Rüden komplett verheilt und die Fellnase nicht mehr wiederzuerkennen.

Titelfoto: YouTube/Screenshot/Animal Aid Unlimited

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