Mit Geschwistern im Wald ausgesetzt: Keiner adoptiert winzige Hündin
Arkansas - Herzzerreißend: Eine kleine Hündin wurde im Wald ausgesetzt, hat es mühevoll überlebt und sucht nun vergeblich nach einem kuschligen Zuhause.
Susann Tylor ist eine freiwillige Helferin bei "Benton Animal Services", einem Tierheim im US-Bundesstaat Arkansas.
"Jynni kam mit sechs Geschwistern ins Tierheim Benton, allesamt Welpen, die im Wald ausgesetzt worden waren", erklärte sie gegenüber Newsweek.
Die Welpen waren auffällig dünn und kamen erst einmal in einem Pferdeanhänger unter, da das Tierheim keine Kapazitäten hatte.
Als endlich ein Platz frei war, fiel Susann etwas auf: "Einige von ihnen wurden langsam kräftiger, aber Jynni nicht." Sie hatte starke Schwierigkeiten beim Essen, genauso ihr Bruder Remi.
Drei der Geschwister verstarben leider im Tierheim, während die anderen nach und nach adoptiert wurden. Nur für Jynni und Remi interessierte sich niemand.
Doch die Helferin gab nicht auf, nahm sich Zeit für die kleinen Vierbeiner und umsorgte sie liebevoll.
Keine erfolgreiche Adoption
Auf ihrem TikTok-Kanal zeigte Susann die Entwicklung der beiden Hunde. Mit Erfolg - die beiden wurden endlich adoptiert.
Die Freude war jedoch nicht von Dauer. "Ein paar Tage später brachte Jynnis Adoptivvater sie zurück", hieß es.
Seine anderen Hunde würden sie nicht mögen, deshalb konnte die kleine Hündin nicht bleiben - für Susann war das mehr als herzzerreißend.
"Sie war das Kleinste ihrer Geschwister und war immer so lieb und hatte so viel Liebe in den Augen – selbst als sie krank war."
Susann hat sich schon an eine Organisation gewendet, die Straßenhunde an Pflegefamilien übergibt. Sie geben ihr Bestes, um Jynni in die Organisation mit aufzunehmen, auch wenn sie aktuell überlastet sind.
"Sie braucht ein Zuhause für immer, wo man sie als die kleine Überlebende sieht, die sie ist."
Titelfoto: Bildmontage: TikTok/Screenshot/beforeilearnedcivility

