Mit Wunden übersät: Wenige Monate alter Hund von Straße gerettet

Baldwin Township (Minnesota/USA) - Ausgesetzt und im Stich gelassen: Der kleine Rüde Atlas aus dem US-Bundesstaat Minnesota wurde völlig allein und verletzt auf einer Straße aufgefunden - nun soll er eine zweite Chance bekommen.

Man möchte es sich gar nicht ausmalen, was dem sieben Monate alten Rüden Atlas auf der Straße widerfahren ist.
Man möchte es sich gar nicht ausmalen, was dem sieben Monate alten Rüden Atlas auf der Straße widerfahren ist.  © Fotomontage/Screenshot/Facebook/Ruff Start Rescue

Vor rund einer Woche stieß die Tierschutzorganisation "Ruff Start Rescue" in Baldwin Township auf den erst sieben Monate alten Streuner. Die Helfer nahmen den mit Bisswunden übersäten Pitbull-Mischling in ihre Obhut. Die tragische Geschichte von Atlas teilte das Team auf Facebook.

"Er hatte mehrere Bisswunden im Gesicht, am Hals und an den Beinen. Eine Wunde an seinem Hals hat sich inzwischen zu einem großen Abszess entwickelt", berichtete die Organisation. Für den jungen Hund schien die Zeit auf der Straße eine starke Belastung gewesen zu sein.

Doch trotz seines grausamen Schicksals habe sich Atlas bemerkenswert freundlich verhalten. "Er schmiegt sich an, um Zuneigung zu bekommen, und begrüßt Menschen mit einem sanften, hoffnungsvollen Ausdruck, der weit über sein Alter hinausgeht", schrieb das Team.

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Zunächst erhielt die Fellnase nach Angaben der Retter eine grundlegende medizinische Versorgung - darunter Untersuchung, Schmerzmittel sowie Antibiotika.

Kurz darauf wurden seine Wunden gesäubert und das Fell um die verletzten Stellen vorsichtig entfernt, um eine bessere Behandlung zu ermöglichen, berichtete das Team.

Das Team ist sich einig: "Atlas braucht kein Wunder. Er braucht nur die Chance"

Die Wunden des Rüden reichen tief.
Die Wunden des Rüden reichen tief.  © Fotomontage/Screenshot/Facebook/Ruff Start Rescue

Bis auf Weiteres sei Atlas auf die Antibiotika angewiesen. Zusätzlich stellten die Retter eine Schwellung fest, die noch genauer untersucht werden müsse. Je nach Verlauf könnte ein weiterer medizinischer Eingriff notwendig werden.

Inzwischen lebe die Fellnase in einer Pflegestelle, wo sie sich von den Strapazen erholen könne. Dort werde der Pitbull-Mischling gut versorgt und betreut, während Tierärzte seinen Heilungsprozess beobachten.

"Atlas braucht kein Wunder. Er braucht nur die Chance, sich zu erholen", betonte die Tierschutzorganisation unter ihrem emotionalen Beitrag.

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Langfristig soll der Vierbeiner vollständig gesund werden und anschließend ein dauerhaftes Zuhause finden.

Titelfoto: Fotomontage/Screenshot/Facebook/Ruff Start Rescue

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