Müder Hund bleibt im Schnee stecken - es gibt nur einen Ausweg!

Nepal - In Nepal haben Bergsteiger auf besonders bewegende Weise einen kleinen Hund gerettet!

Retter in der Not: Oswald Rodrigo Pereira trug das müde Tier bis zum Basislager auf seinem Rücken!
Retter in der Not: Oswald Rodrigo Pereira trug das müde Tier bis zum Basislager auf seinem Rücken!  © Screenshot Instagram/oswaldrp

Die außergewöhnliche Aktion ereignete sich bereits Ende Januar hoch in den Bergen des Landes, das für seine Tempel und das Himalaya-Gebirge, in dem auch der Mount Everest liegt, bekannt ist.

Wie das polnische o2-Portal berichtet, war eine Gruppe von Touristen, darunter auch Polen, unterwegs zum Everest Base Camp. Der Weg dorthin gilt als einer der schwierigsten, höchsten und schönsten der Welt.

Genau genommen wollten sie zum South Base Camp. Es ist eines von zwei Basislagern am Mount Everest (8849 Meter hoch) und befindet sich in Nepal auf einer Höhe von 5364 Metern.

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Auf der gegenüberliegenden Seiten der Berge befindet sich auf 5150 Metern das North Base Camp im autonomen chinesischen Gebiet Tibet.

Irgendwo auf der schneebedeckten Strecke schloss sich den Männern zu ihrer großen Überraschung ein putziges Hündchen an und wanderte mit ihnen mit. Offenbar war es herrenlos.

Erstaunlicherweise überwand der Vierbeiner große Distanzen und stieg mit der Gruppe immer weiter auf. Bis er in einer Höhe von rund 4300 Metern plötzlich im Schnee feststeckte und sich vor lauter Kraftlosigkeit nicht mehr bewegen konnte.

Natürlich wollten die Kletterer die Fellnase dort nicht zurücklassen. Schließlich war sie inzwischen ein Teil der Gruppe geworden. Es gab daher nur einen Ausweg...

Einer der Männer nimmt den Hund huckepack!

Wie der in Belgien geborene, polnisch-portugiesische Bergsteiger Oswald Rodrigo Pereira unter anderem auf seinem Instagram-Kanal schrieb, beschloss er, das müde Tier, das er "Pintxo" nannte, auf seinem Rücken zu tragen. Gesagt, getan. Und so setzte die Gruppe ihre Route samt Vierbeiner fort.

Nachdem sie eine riesige Strecke zurückgelegt hatten, erreichten sie endlich auch das Basislager, das zugleich der höchste Stützpunkt der Welt ist.

"Aber das Wichtigste hier ist das Lächeln von Pintxo", schrieb Pereira, der als Filmemacher und Reporter arbeitet. Und tatsächlich: Auf den Fotos sieht man den Hund mit einem zufriedenen, sehr glücklichen Blick.

Titelfoto: Screenshot Instagram/oswaldrp

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