Team will neuen Hund ins Tierheim bringen: Was der Rüde dann tut, hätten sie nie erwartet

Saint Cloud (Minnesota, USA) - War das todbringende Lava? Beobachtete man Doug, konnte man das meinen. Doch in Wahrheit hatte der Hund aus Minnesota ein ganz anderes Problem mit dem Boden des Tierheims, in das er Ende April gebracht worden war.

Doug hatte im Tierheim große Probleme damit, ins Haus zu gehen.  © Facebook/Screenshot/Tri-County Humane Society

Der arme Vierbeiner konnte die glatte Oberfläche in der "Tri-County Humane Society" in Saint Cloud schlicht und ergreifend nicht zuordnen. Seine Besitzer, eine Bauernfamilie, hatten ihn abgegeben, weil sie sich nicht mehr um ihn kümmern konnten.

Das Problem: Doug war nur die Natur und unebene Böden gewöhnt. Er tat also etwas, dass seine Pfleger niemals erwartet hätten - der 38-Kilo-Hund weigerte sich standhaft, den Boden im Tierheim zu betreten.

"Das Leben im Haus war für Doug völlig neu, deshalb musste er bei seiner Ankunft im Tierheim getragen werden", erklärte ein Vertreter der Tri-County Humane Society jetzt in einem Interview mit The Dodo.

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"Für ihn hätten die Fußböden genauso gut Lava sein können - er wusste nicht, ob es sicher war, darauf zu laufen, oder was eine Leine ist, eigentlich gar nichts", fügte er hinzu.

Auch auf Facebook berichtete das Team über die ungewöhnliche Angst der Fellnase. Denn Doug war nur auf eine besondere Art überhaupt ins Tierheim zu bekommen.

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Doug wollte im Tierheim zunächst auf keinen Fall den Boden berühren, kam schließlich in einen Transportwagen.  © Facebook/Screenshot/Tri-County Humane Society

Weil er zu schwer war, um durchgehend getragen zu werden, setzten ihn die Mitarbeiter in einen kleinen Transportwagen. "Der Wagen war eigentlich für Hunde nach Operationen gedacht. Aber er hat wunderbar funktioniert, um Doug von A nach B zu bringen", so der Mitarbeiter.

Dougs Angst vor den Fußböden in der Tri-County Humane Society hatte allerdings auch einen entscheidenden Vorteil: Sie generierte Aufmerksamkeit auf Facebook.

So fand sich binnen Tagen eine neue Bauernfamilie, die den tierischen "Naturburschen" bei sich aufnahm. Jetzt ist Doug also wieder in seinem Element.

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Dennoch sind die Mitarbeiter des Tierheims abseits der schnellen Vermittlung noch auf eine andere Sache stolz: "Ich freue mich, berichten zu können, dass Doug in seinen letzten Tagen hier tatsächlich selbstständig zu seinem Zwinger und zurückgelaufen ist. Er hatte wohl angefangen zu verstehen, dass Fußböden gar nicht so schlimm sind."

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