Treue Tierheim-Hündin "Kappa" durfte nirgendwo lange bleiben: Findet die Dogge bald ein liebevolles Zuhause?

Aschaffenburg - Nein, bislang hatte die liebenswerte und überaus freundliche "Kappa" wirklich nicht viel Glück in ihrem Leben. Sie wurde herumgereicht, lernte bereits mehrere Städte kennen, aber ein richtiges, endgültiges Zuhause blieb ihr bislang leider verwehrt.

"Kappa" wurde in ihrem Leben bislang sehr viel herumgereicht und das hat durchaus Spuren hinterlassen.
"Kappa" wurde in ihrem Leben bislang sehr viel herumgereicht und das hat durchaus Spuren hinterlassen.  © Tierschutzverein Aschaffenburg und Umgebung e.V.

Und das hat - wie die Pflegerinnen und Pfleger des Tierheims in Aschaffenburg sagen - durchaus bei dem 2016 geborenen, schwarzen Doggen-Mix Spuren hinterlassen und man merke ihr die Rastlosigkeit ihrer Vergangenheit immer wieder an.

Allerdings habe "Kappa" nach einer gewissen Eingewöhnungszeit mittlerweile Vertrauen zu ihren Bezugspersonen im Tierheim gefasst und dadurch einen gewissen Halt und auch innere Ruhe wiedergefunden.

Sie genieße zurzeit alle Streicheleinheiten, Leckerlis und sonstige Zuwendungen aus vollen Zügen.

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Außerdem liebe die Hunde-Dame ausgedehnte Spaziergänge. Allerdings betonen die Tierpfleger, dass hierbei der "doggentypische Gleichmut" zum Vorschein käme. Dann schnuppere sie selbstverloren in der Gegend herum und lasse sich nicht stören, ehe alles erkundet und markiert sei.

Sie laufe auch immer gerne vor ihren Menschen her - das aber in einem angenehmen Tempo und höre auch immer besser auf "bei Fuß". Überhaupt wolle "Kappa" ihren Bezugspersonen gefallen und tue für Hundekekse so ziemlich alles.

"Kappa" wird auch an Familien in der Stadt vermittelt

Der "ganz normale Alltagswahnsinn" einer Stadt macht "Kappa" überhaupt nichts aus - daran ist sie gewöhnt. (Symbolbild)
Der "ganz normale Alltagswahnsinn" einer Stadt macht "Kappa" überhaupt nichts aus - daran ist sie gewöhnt. (Symbolbild)  © 123RF/gaspoll

Darüber hinaus sei sie ein sehr unkomplizierter Mitbewohner und könne an eine Familie mit Kindern vermittelt werden.

Auch mit ihren Artgenossen verstehe sich "Kappa" prinzipiell gut, hier entscheidet allerdings je nach Situation die Grundstimmung. Ob sie mit anderen Hunden zusammenleben kann, müsse also von Fall zu Fall ausgetestet werden.

Da sie an ein Leben in der Stadt gewöhnt sei, lasse sie - wie die Pflegerinnen sagen - der "ganz normale Alltagswahnsinn" aus Autos, Fahrrädern, Autos und Lärm absolut kalt, sodass sie für eine Stadtwohnung geeignet wäre.

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Wer sich vorstellen kann, "Kappa" endlich das verdiente feste Zuhause zu bieten, kann sich mit dem Tierheim in Aschaffenburg unter der Telefonnummer 06021/89260 oder über das Kontaktformular in Verbindung setzen.

Titelfoto: Tierschutzverein Aschaffenburg und Umgebung e.V.

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