Verwahrlost und eingepfercht: Polizei befreit Hundewelpen

Dortmund - Die Polizei hat am Dienstagabend einen Ford Galaxy auf der A45 kontrolliert, in dem sich mehrere Hundewelpen befanden.

Die Hundewelpen waren in viel zu kleinen Kartons, Plastikkisten und Transportboxen untergebracht.
Die Hundewelpen waren in viel zu kleinen Kartons, Plastikkisten und Transportboxen untergebracht.  © Polizei Dortmund

Wie Polizei mitteilt, stoppten die Beamten das Auto mit rumänischem Kennzeichen, das in Richtung Dortmund unterwegs war, nach einem Zeugenhinweis. Der Ford führte einen Anhänger mit sich, der mit einem Audi beladen war.

Bei der Kontrolle der beiden Fahrzeuge und des rumänischen Fahrers (47) entdeckten die Beamten elf Hundewelpen, die sich im Kofferraum des aufgeladenen Audis befanden.

Die Jung-Tiere befanden sich allesamt in einem sehr schlechten Zustand und waren in viel zu kleinen Kartons, Plastikkisten und Transportboxen untergebracht. Außerdem kam den Beamten ein stark beißender Uringeruch entgegen.

Auf die Frage, was der Rumäne mit den Tieren vorhabe, erklärte der 47-Jährige, Hundezüchter in Rumänien zu sein. Alle elf Welpen sollen für seine Tochter, die in Niedersachsen lebe, sein.

Die Beamten verständigten daraufhin das Gesundheits- und Veterinäramt.

Polizei verständigte Veterinäramt

Die Mitarbeiter der Tierschutz-Behörde stellten fest, dass die mitgeführten Dokumente des Fahrers für einen gewerblichen Transport der Tiere unvollständig waren. Sie ordneten deshalb die Sicherstellung der Welpen an.

Im Anschluss befreiten die Einsatzkräfte die Hunde aus ihrer ungemütlichen und verschmutzten Behausung und brachten sie in einem Tierheim unter, wo sie tierärztlich untersucht wurden.

Gegen den 47-jährigen Rumänen wurde Anzeige wegen des Verdachts einer Straftat nach dem Tierschutzgesetz erstattet.

Titelfoto: Polizei Dortmund

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