Kassel - Diese zwei süßen Hunde haben es nach Deutschland geschafft und sehnen sich nach einem Happy End. Tinki ist aufgrund von finanziellen Problemen ihrer Besitzerin im Tierheim gelandet, Marleys Geschichte rührt zu Tränen.
Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der "Wau-Mau-Insel" in Kassel zufolge handelt es sich bei der kleinen Tinki um eine sehr liebenswerte Fellnase, die gemeinsam mit ihrem Schwesterchen Tira aus einem Tierheim in Ungarn übernommen wurde.
Die Hündinnen waren in der Tiereinrichtung in Kiskunhalas abgegeben worden, da die vorherige Besitzerin sich wegen monetärer Gründe nicht weiter um die Vierbeinerinnen kümmern konnte.
Ihr altes Leben war plötzlich einfach ausradiert – weshalb, dürften sie bis heute nicht verstehen.
Geimpft oder gechippt waren beide nicht, obwohl das in Ungarn gesetzlich vorgeschrieben ist.
Tinki brauche den Angaben nach zwar durchaus einen Moment, um sich etwas mehr zu trauen. Sobald sie allerdings Vertrauen gefasst habe, sei sie eine anhängliche und verschmuste Hündin.
Gesucht wird ein ruhiges Zuhause, weil sie sich in einem solchen wohler fühlen würde als in einer turbulenten Großfamilie.
Auch sollte ihr neues Heim aufgrund ihrer Statur möglichst ebenerdig sein. Wichtig für alle Interessierten ist zudem, dass die Kleine – wie alle jungen Hündinnen und Hunde – natürlich in der nächsten Zeit noch ganz viel lernen muss.
Marley wartet im Tierheim "Wau-Mau-Insel" in Kassel auf sein Happy End
Marley stammt wie Tinki aus dem Tierheim in Kiskunhalas. Er war aber zuvor beim städtischen Hundefänger abgegeben worden. Der traurige Hintergrund: Der Kleine hatte ein Zuhause, wurde geliebt, verlor durch den Tod seines Besitzers jedoch von einem Moment auf den anderen alles.
Da niemand da war, der der sich um den Rüden kümmern wollte, gab es keine andere Option.
Die Hoffnung haben er und Tinki nicht verloren.
Auch er hat nun sein "Ausreiseticket-ins-Glück" erhalten und sucht in Deutschland eine neue Familie, bei der all die Trauer und Sorgen hinter sich lassen, wieder einfach Hund sein kann.
Marley wird als liebenswerter und freundlicher, zugleich aber wie Tinki auch etwas vorsichtiger Rüde beschrieben, der zunächst zurückhaltend agiert. Ein Grund könnte sein Handicap sein.
Der fünf Jahre alte Mischling hat auf dem linken Auge eine wohl stark eingeschränkte Sehkraft. Laut dem Tierheim steht eine Untersuchung bei einem Spezialisten derzeit noch aus, um das volle Ausmaß der Einschränkung einschätzen zu können.
Die Tierschützer wünschen sich für die ruhige und bescheidene Fellnase ein liebevolles und fürsorgliches Für-immer-Zuhause in einem eher ruhigen Haushalt. Über ein möglichst zeitnahes erstes Kennenlernen würde sich der Kleine sicher sehr freuen.
Auf den ersten Blick verliebt? Interessierte Zweibeiner können sich montags bis freitags zwischen 10 und 12 Uhr sowie 16 und 18 Uhr unter der Telefonnummer 05618615680 oder per E-Mail und über das Webformular melden.